Stenzel: Aufforderung überflüssig

Grätzl-Treffen gehören zum selbstverständlichen politischen Alltag im 1. Bezirk

Wien (OTS) - Für den 27. September 2006 lädt die VP-Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel, die Bürgerinnen und Bürger des 1. Bezirkes zu einem Grätzl-Treffen über die Entwicklung im Rudolfsplatz-Viertel in die Bezirksvorstehung ins Alte Rathaus ein.

Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel: "Ich komme damit einem Bedürfnis der Menschen in diesem Teil der Inneren Stadt nach - die unter Auswüchsen der Jugendszene und übler Geschäftemacherei einiger Lokale mit Alkohol leiden. Ebenso wie unter der Verkehrsbelastung." Der derzeit laufende Versuch einer Verkehrsberuhigung durch eine Umkehr der Einbahnregelung in der Gonzagagasse hat bei vielen Bewohnern des Viertels rund um den Rudolfsplatz große Zustimmung ausgelöst. Bei anderen, die diese Strecke vor allem zum Durchfahren benützt haben, aber Unmut. "Alle sollen die Möglichkeit haben, in Ruhe diese Situation in einem Grätzl-Treffen zu erörtern. Ich scheue nicht davor zurück, diesen Termin so schnell wie möglich anzusetzen. Ich hatte dies schon längst vor, hielt es in der Urlaubszeit aber nicht für sinnvoll. Einer Aufforderung der Bezirks-SPÖ, die im Viertel um den Rudolfsplatz einen ihrer wenigen Stützpunkte im Bezirk hat, hätte es nicht bedurft. Aber ich bin froh, dass wir diesmal einer Meinung sind und Bürger zu Wort kommen lassen wollen", betonte die Bezirksvorsteherin.

SPÖ glänzt durch Obstruktion

In anderen Fällen, wo Bürger seit Jahren um Mitsprache gebeten haben, habe die SPÖ des 1. Bezirks nur taube Ohren gehabt - zum Beispiel beim Neuen Markt. "Im übrigen haben die SPÖ-Bezirksmandatare vor allem durch Obstruktion geglänzt. Alle Themen, die einer Verbesserung der Situation für die Bewohner des 1. Bezirks dienen könnten, haben die Bezirks-Sozialisten bisher immer abgeschmettert - egal ob es um Lärmbekämpfung durch so genannte Straßenkunst und Jugend-Subkultur geht, oder durch die rücksichtslose Ausnützung der Inneren Stadt als Eventplatz oder um die Schaffung von Anrainer-Parkplätzen. Ich begrüße es, wenn sie sich endlich für ein Thema einsetzen und das tun, wofür Bürger sie bezahlen", so Stenzel abschließend.

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