Schon 611 Projekte aus Aktionsplan für Sport und Arbeit gefördert

Raus: Trotz angespannter Finanzen werden weitere Investitionen für Jugendsport und Sportstätten ermöglicht

Salzburg (OTS) - "Die angespannte Budgetsituation des Landes macht es notwendig, überall Einsparungen vorzunehmen. Beim Jugendsport und bei den Sportstätten dürfen wir aber dennoch unsere Ziele nicht aus den Augen verlieren", sagte Sportreferent LH-Stv. Dr. Othmar Raus heute, Mittwoch, 6. September, in einem Informationsgespräch. Der Sport werde - wie auch in den vergangenen Jahren - gleich behandelt wie alle anderen Bereiche.

Nichtsdestotrotz wurden 2005 insgesamt 50 Projekte (17 Ansuchen von diversen Gemeinden und 33 Ansuchen von Sportvereinen, Fach- und Dachverbänden und Institutionen des Sportes) gefördert. Die gesamten Fördergelder für 2005 betrugen knapp 1,6 Millionen Euro.

Im laufenden Jahr 2006 wurden bereits 45 Projekte (14 Ansuchen von Gemeinden und 31 Ansuchen von Sportvereinen, Fach- und Dachverbänden und Institutionen des Sportes) gefördert. Das Fördervolumen betrug bis dato insgesamt 1,24 Millionen Euro. Für 2006 sind insgesamt 1,73 Millionen Euro an Förderungen vorgesehen. Die Differenz von knapp 500.000 Euro wird noch bis Jahresende an bereits genehmigte Förderempfänger angewiesen.

Die größten geförderten Projekte im Jahr 2006 sind die Errichtung eines Sportzentrums in Eugendorf, der Neubau einer 2-fach-Spielhalle inklusive Einrichtung in Mittersill, die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in St. Koloman, die Neuerrichtung einer Tennisanlage beim Sportzentrum AUG in Seekirchen und der Neubau einer Tennisanlage wegen Absiedlung in Zell am See.

Die Gesamtkosten für die Errichtung des Sportzentrums Mitte belaufen sich auf 11,7 Millionen Euro. Dafür hat das Land Salzburg insgesamt 3,65 Millionen Euro als Zuschuss vorgesehen; ein entsprechender Regierungsbeschluss liegt bereits vor. Die Förderung soll ab 2006 in fünf Tranchen à 730.000 Euro ausbezahlt werden. Die restlichen Kosten teilen sich die Stadtgemeinde Salzburg und die beteiligten Sportvereine SAK und Union.

"Aktionsplan für Sport und Arbeit" wurde 1997 ins Leben gerufen

1997 wurde der "Aktionsplan für Sport und Arbeit" von Sportreferent Raus ins Leben gerufen. Dieses Engagement läutete 1998 den Beginn einer umfassenden Salzburger Sportstättenförderung für Gemeinden, Sportvereine und Institutionen des Sports ein. Die Absicht bestand darin, den Salzburger Sport zu stärken und parallel zum Spitzensport auch den Breitensport solide und dauerhaft zu unterstützen.

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