RH-Bericht: Haider fordert Absetzung der gesamten Nationalbank-Chefetage

Liebscher hat Pfründe gesichert und ausgeweitet anstatt sie abzuschaffen

Klagenfurt (OTS) - Nach dem erschütternden Bericht des Rechnungshofes über skandalöse Pensionsprivilegien und Misswirtschaft in der Nationalbank fordert Landeshauptmann und Kärntner BZÖ-Chef Jörg Haider weitreichende Konsequenzen. "Liebscher und die gesamte Nationalbank-Chefetage gehört sofort abgesetzt. Denn trotz eines entsprechenden Parlamentsbeschlusses Ende der Neunziger Jahre, dass die Luxus-Pensionen der Nationalbank zurecht gestutzt und dem ASVG-Niveau angepasst werden müssen, ist nichts passiert. Im Gegenteil: Liebscher hat Pfründe gesichert und ausgeweitet anstatt sie abzuschaffen", erklärte Haider.

Fast 2 Milliarden Euro habe die Nationalbank alleine 2004 für die Luxus-Pensionen von knapp 1300 Mitarbeitern reserviert. "Das ist ein Schlag ins Gesicht aller kleinen Pensionsbezieher und erinnert an Pfründe und Privilegien wie sie auch in der BAWAG an der Tagesordnung standen", kritisierte Haider. Die nach wie vor vorhanden Privilegien der Nationalbank und ihr schwarzen Chefetage würden einmal mehr zeigen, dass der Kampf gegen das rot-schwarze Filz-und Proporzsystem noch lange nicht zu Ende sei, so Haider. "Wir Freiheitliche im BZÖ müssen weiter gegen das rot-schwarze System in dieser Republik kämpfen und gerade deswegen alles tun, um eine Neuauflage der Großen Koalition zu verhindern", so der Kärntner BZÖ-Chef abschließend.

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