Privatklinik Klagenfurt: Gesetzlich vorgeschriebener Antrag für behördliches Verfahren bis heute nicht eingereicht

BZÖ-Willegger ist offensichtlich schlecht informiert

Klagenfurt (SP-KTN) - "Unter offensichtlichen Orientierungsschwierigkeiten und Informationsdefiziten dürfte der Kärntner BZÖ-Gesundheitssprecher Willegger leiden", sagte Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl von der SPÖ-Kärnten heute, Mittwoch, bezugnehmend auf die Forderung des orangen Sprechers, grünes Licht für eine Privatklinik in Klagenfurt zu geben.

"Bereits vor mehr als zwei Monaten, in der Landtagssitzung am 6. Juli, habe ich meine Unterstützung für den Bau einer Privatklinik mit 20 Betten in der Landeshauptstadt zugesichert", so Schantl. Dazu stehe er selbstverständlich nach wie vor, "weil mir als zuständiger Gesundheitsreferent die bestmögliche medizinische Versorgung aller Kärntnerinnen und Kärntner ein besonderes Anliegen ist".

Um dieses Projekt auch schnellstmöglich zu verwirklichen, habe er, Schantl, die Projektbetreiber sofort nach der angesprochenen Landtagssitzung aufgefordert, schnellstmöglich den dafür vom Gesetzgeber verlangten abgeänderten Antrag - ursprünglich waren 80 Betten geplant - bei der dafür zuständigen Abteilung einzureichen. Außerdem gab es ein Gespräch am 8. August mit den Projektbetreibern und BZÖ-Stadtrat Gunzer, in dem Gesundheitslandesrat Schantl nochmals die Einreichung dieses unbedingt notwendigen Antrages forderte. "Trotz Ankündigung der Herren, diesen Antrag schnellstmöglich einzubringen, ist das bis zum heutigen Tag nicht passiert, obwohl alle Beteiligten inklusive Herr Willegger wissen müssten, dass diese Vorgehensweise gesetzlich verpflichtend ist", erklärt Schantl.

Den Ball jetzt dem Gesundheitsreferenten, der sich an die gesetzlichen Richtlinien hält, zuzuspielen, zeuge nicht gerade von der Kompetenz des orangen Gesundheitssprechers. "Sonst hätte er sich vorher über den aktuellen Stand der Dinge informiert", so Schantl, der sich gerne dazu bereit erklärt, Willegger bei seinen Informationsdefiziten Abhilfe zu leisten.

Auf alle Fälle sei der Bau der Privatklinik mit 20 Betten in Klagenfurt eine wichtige Maßnahme für die regionale Versorgung zusatzversicherter Patienten. "Deswegen hoffe ich, dass der Projektbetreiber jetzt rasch aktiv wird und den Antrag einreicht", schloss der Gesundheitslandesrat.

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