Vilimsky: "Bla-Bla-Duell zwischen Grasser und Van der Bellen - Beide haben sich vor wirklich brennenden Themen gedrückt"

Gepunktet hat keiner der Beiden - "Politik ohne Herz" auf beiden Seiten

Wien (fpd) - Ein "Bla-Bla-Duell" war für FPÖ-Generalsekretär Bundesrat Harald Vilimsky die gestrige ORF-TV-Konfrontation zwischen dem Nicht-ÖVP-Mitglied Karl-Heinz Grasser und einem völlig farblosen und inhaltsleeren Grünen-Chef Alexander Van der Bellen. ****

"Die explodierende Armut in Österreich, die Rekordzahl von Sozialhilfe-Beziehern, die enorme Arbeitslosigkeit, die Aushöhlung der Neutralität, Österreichs Duckmäuser-Rolle in der EU - alles Themen, die beide vermieden haben. Grasser scheint von alldem sowieso wenig mitzubekommen, denn sein Mikro-Luxus-Kosmos ist davon gut abgeschottet. Wer gerne in der Jet-Set-Society auf Capri und Luxus-Yachten seine Zeit verbringt, wird wenig Verständnis für die enormen Sorge und Nöten der Österreicher entwickeln können", so Vilimsky.

"Van der Bellen habe ein wirklich klägliches Bild abgegeben. Die Notwendigkeit einer Anhebung des Bildngsbudgets einzumahnen, aber dann nicht einmal im Ansatz zu wissen, von welcher Summe er dieses Budget auf welchen Wert hin anheben möchte, ist - gelinde gesagt -ein Armutszeugnis für den grünen Spitzenkandidaten. Überhaupt scheinen die Grünen nicht mehr zu wissen, was sie wollen und beschränken ihre Politik auf ein paar Überschriften, wo ihnen sämtliche Texte dazu fehlen", so Vilimsky.

"Bewegt" habe das gestrige Duell jedenfalls nichts und punkten habe auch keiner der Beiden gestern können. Beide Diskutanten hätten gezeigt, daß überhaupt kein Herz mehr in ihrer Politik schlägt. Es ging um Zahlen, Rankings und künftige Machtkonstellationen. Das Feuer eines positiven Veränderungswillens - gleich in welche Richtung - ist bei den beiden Herrschaften schon längst erloschen", so Vilimsky. (Schluß)

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