SP-Haider: Österreichs Abwärtstrend in der EU muss am 1. Oktober gestoppt werden!

Wirtschaftsvergleich zeigt: Beim Wachstum hinten, nur bei Arbeitslosigkeit ganz vorn

Linz (OTS) - Im August 2006 gab es in Oberösterreich 28.830 Arbeitslose und Personen in Schulung. Das sind um um 6137 bzw. um 27 Prozent mehr als im August 2000. 7404 Jugendliche brauchen dringend einen Job in Oberösterreich. "Die ÖVP-Schönfärber Schüssel, Bartenstein und Pühringer verkünden trotzdem immer wieder eine Trendwende am Arbeitsmarkt und bejubeln steigende Beschäftigenzahlen. Abgesehen davon, dass der Zuwachs an Arbeitsplätzen großteils in Teilzeitjobs besteht, fällt der europaweite Vergleich für Österreich so gar nicht rosig aus. Die Spirale der wirtschaftlichen Entwicklung geht in Österreich deutlich nach unten", zeigt Oberösterreichs SPÖ-Landeschef LH-Stv. Erich Haider auf. "Die SPÖ hat die Alternative zur Schönfärberei: Investitionen im Inland fördern! Investieren heißt neue Jobs schaffen, Arbeitslosigkeit bekämpfen und Kaufkraft steigern".

Mit einem Zuwachs bei der Beschäftigtenzahl von nur 3% seit dem Jahr 2000 liegt Österreich deutlich unter der durchschnittlichen Entwicklung in der EU. In der erweiterten Union (EU-25) wächst die Beschäftigung mit plus 4,4% fast um die Hälfte stärker. Österreich kommt damit nur auf Platz 16. In den alten Mitgliedsstaaten (EU-15) beträgt der Zuwachs im gleichen Zeitraum durchschnittlich 5%, in den Mitgliedsländern der Euro-Währungszone sogar durchschnittlich 5,6%.

In der gesamten EU stieg die Arbeitslosigkeit von 2000 bis 2005 um 5,6 Prozent, in Österreich ist sie mit einem Anstieg um 50 Prozent explodiert. Heuer geht die Arbeitslosenquote zwar in fast ganz Europa zurück, doch auch hier hinkt Österreich nach: Die Eurozone verzeichnete im Juli ein Minus von 9,3% gegenüber dem Vorjahr, Österreich um fast zwei Prozent weniger. Österreich liegt auch beim realen Wirtschaftswachstum nur noch auf Platz 20 der 25 EU-Staaten und ist bei den öffentlichen Investitionen Schlusslicht in Europa.

"Die Probleme sind also hausgemacht. Kaputtsparpolitik und ungerechte Verteilung des Wohlstands bringen mehr Ungleichheit. Statt die Kaufkraft zu stärken, werden die Menschen durch ständig neue Belastungen verunsichert", zeigt der SPÖ-Landeschef auf. "Am 1. Oktober haben die ÖsterreicherInnen eine klare Alternative zu dieser verfehlten Wirtschaftspolitik: Die SPÖ wird die Arbeitslosigkeit, vor allem die Jugendarbeitslosigkeit entscheidend senken, Investitionen im Inland belohnen, die Kaufkraft stärken und damit das Wirtschaftswachstum ankurbeln", stellt Haider fest..

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