Sozialistische Jugend: VP-Kriegs-Verherrlichungsshow ist widerlich

Sozialistische Jugend protestiert mit Straßenaktion gegen Wahlkampf-Missbrauch der "Bundesheer-Roadshow"

Wien (SK) - Für den Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend Österreich, Ludwig Dvorak, ist die heute in Wien gestartete Veranstaltungsserie "Bundesheer on the Road" ein "unfassbarer Missbrauch des Bundesheeres zu Wahlkampfzwecken. Auf Kosten der SteuerzahlerInnen will VP-Minister Platter seine gleichermaßen sündteuren wie sinnlosen Kriegsgüter vermarkten und offenbar so Stimmen gewinnen." ****

Mit der Präsentation verschiedener Waffensystem, wie dem Eurofighter, überschreitet Platter für Dvorak mehrfach die Grenzen des guten Geschmacks: "Kriegsgeräte als überdimensionale Spielzeuge zu präsentieren ist menschenverachtend. Gerade angesichts der von der derzeitigen Regierung betriebenen Militarisierung der EU, könnten alle diese Geräte schon in Kürze dazu missbraucht werden, um in Kampfeinsätzen im Ausland Menschen zu töten und wirtschaftliche und politische Großmachtinteressen zu wahren."

In Erinnerung ruft Dvorak außerdem die mit dem "Wahnsinnsprojekt Eurofighter" verbundenen Kosten. Inklusive der laufenden Betriebskosten werde jedes dieser Kampfflugzeuge rund 300 Mio. Euro kosten: "Das ist pro Stück ungefähr jener Betrag, der 6.000 überbetriebliche Ausbildungsplätze entspricht, das Doppelte der Studiengebühren ausmacht, reichen würde um 25.000 Frauen aus der Armut zu holen oder in etwa das, was 3.000 legalisierte Intensiv-Pflegekräfte pro Jahr kosten würden", so Dvorak abschließend. (Schluss) js/mm

Rückfragehinweis: Ludwig Dvorak, 0664/5318743, ludwig.dvorak@sjoe.at

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