Brauner: "Politik mit und für Frauen machen!"

Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen präsentierte Kandidatinnenliste der Wiener SPÖ-Frauen zur Nationalratswahl 2006

Wien (SPW) - "Herzlich willkommen an der Spitze", mit diesen
Worten begrüßte die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Stadträtin Renate Brauner Dienstag Abend die zahlreichen Gäste auf der "Wolke 21" im Saturn-Tower bei der Präsentation der SPÖ-Frauen-Kandidatinnen zur Nationalratswahl 2006. "Das ist auch der Platz, wohin wir Sozialdemokratinnen die Frauen bringen wollen und zwar in allen Bereichen, sei es in der Wirtschaft, in der Bildung und in vielen mehr. Wir machen Politik mit und für Frauen!", betonte die Stadträtin.****

6 Jahre Schüssel bedeute nicht nur einen Stillstand in der Frauenpolitik, sondern die schwarz/blau/orange Regierung habe erhebliche Rückschritte für Frauen gebracht, so Brauner. "Dagegen kämpfen wir an!", schloss die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen.

Mit Spitzenpolitikerinnen wie Andrea Kuntzl oder Doris Bures schicken die SPÖ Wien-Frauen profilierte und kompetente Frauen ins Rennen. Auf den vordersten Plätzen der Wiener SP-Frauen-Liste finden sich weiters Renate Csörgits, Elisabeth Hlavac, Nurten Yilmaz, Petra Bayr, Anica Matzka-Dojder und Flora Alvarado-Dupuy.

Die Liste der SPÖ-Wien Frauen ist eine junge, multikulturelle Liste. Mit 20 Jahren jüngste Kandidatin ist Flora Alvarado-Dupuy, die seit 2006 Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend Wien ist. Für sie ist die Abschaffung der Studiengebühren essentiell: "Besonders für Frauen sind die Studiengebühren eine besondere finanzielle Belastung." Auch zahlreiche Kandidatinnen mit Migrationshintergrund treten bei der Nationalratswahl an. Der Altersschnitt beträgt bei den Wiener Kandidatinnen 38,3 Jahre. Die verschiedensten Berufsgruppen und Altersstufen sind auf der Liste im Reißverschlussprinzip vertreten.

Andrea Kuntzl betonte, dass die jetzige Regierung viel versprochen, aber nichts eingehalten habe: "Nur im Frauenbereich wurde - leider - alles wahr gemacht, was gewisse Landeshauptmänner mit Aussprüchen wie ‚Den Arbeitsmarkt von Frauen entlasten’ versprochen hatten: Das Frauenministerium wurde abgeschafft, das Kindergeld neu geregelt, wodurch vor allem Frauen längere Berufsunterbrechungen in Kauf nehmen müssen und sie deshalb schwierige Wiedereinstiegsmöglichkeiten in das Berufsleben vorfinden und Teilzeit-Arbeit nachgehen müssen. Es muss endlich Schluss sein mit einer Politik, die uns in die 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückkatapultiert!" Die SPÖ werde wieder eine Politik der Selbstbestimmung und Eigenständigkeit der Frauen machen, die eine aktive Arbeitsmarktpolitik gestalten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzen werde, so Kuntzl. "Wir werden mehr Kinderbetreuungsplätze schaffen und alle Lebensformen unterstützen. Wir wollen wieder Verantwortung übernehmen, um das Leben der Frauen zu erleichtern!", stellte Kuntzl abschließend fest. (Schluss) nk

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