Greenpeace: ÖVP bleibt Partei der Frächter und Lkw-Tanktouristen

Interessen der Frächterlobby haben für ÖVP Vorrang vor jenen von Umwelt und Transitgeplagten

Wien (OTS) - "Die Interessen von Frächtern und Lkw-Tanktouristen sind bei der ÖVP weiterhin in guten Händen", kritisiert Greenpeace-Verkehrssprecher Jurrien Westerhof die Aussagen von Finanzminister Grasser, der seitens der ÖVP in der gestrigen TV-Konfrontation als Stellvertreter von Parteichef Schüssel entsandt worden war.

Einmal mehr wandte sich Grasser vehement gegen eine Angleichung der derzeit weit unter dem Niveau der Nachbarländer liegenden Dieselsteuer. "Damit werden nicht nur Millionen an Steuergeldern an die Frächter verschenkt, Österreich bleibt weiterhin das Eldorado für Lkw-Tanktouristen aus Deutschland und Italien. So wird weder das Feinstaub-Problem noch jenes der CO2-Emissionen in den Griff zu kriegen sein. Die ÖVP hat einmal mehr klar gemacht, dass bei ihr die Interessen der Frächterlobby Vorrang vor jenen der Umwelt und der Anrainer der Transitrouten haben", so Westerhof.

Greenpeace verlangt eine schrittweise Angleichung der Dieselsteuer für Lkw auf das Niveau der Nachbarstaaten. "Nur so können Transitlawine und Tanktourismus eingedämmt und das Recht der Anrainer auf Schutz vor Lärm und Abgasen gewahrt werden", schließt Westerhof.

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DI Jurrien Westerhof, Greenpeace-Verkehrssprecher, 0664-6126701

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