ORF und Wiener Mozartjahr 2006 präsentieren die "Lange Nacht der Musik"

Zahlreiche Vertreter der Wiener Musikszene weckten heute in einer Pressekonferenz den Appetit auf eine schlaflose musikalische Nacht am 9. September

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz zur sechsten "Langen Nacht der Musik" am Dienstag, dem 5. September 2006, präsentierten ORF-Landesdirektorin Dr. Brigitte Wolf, ORF-Landesstudio Wien, und Intendant Dr. Peter Marboe, Wiener Mozartjahr 2006, sowie namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Wiener Musikszene das Programm des kulturellen Großereignisses, das am Samstag, dem 9. September, über die Bühnen der Bundeshauptstadt geht. Den musikalischen Rahmen im stimmigen Ambiente des Mozarthauses Vienna bildeten die derzeit im Wiener MuseumsQuartier mit der schwarzen Komödie "Die Weberischen" Aufsehen erregende britische Kulttruppe Tiger Lillies sowie das weibliche Mozartstreich-"Quartetto Accento di Vienna". ORF-Kulturlady Erna Cuesta führte durch das reichhaltige Angebot der ORF-Kulturinitiative von Klassik über Pop/Rock, Jazz und Electronic bis Traditional und weckte damit den Appetit auf eine neuerliche schlaflose musikalische Nacht in Wien.

Dr. Brigitte Wolf, ORF-Landesdirektorin: "Öffentlich-rechtliche Aufgabe des ORF ist es, die Menschen mit Kultur in Verbindung zu bringen. 2006 kann man dabei an Mozart nicht vorbeigehen." In der Kooperation mit dem Wiener Mozartjahr 2006, dessen Ziel es ist, für möglichst viele Wienerinnen und Wiener eine Berührung mit Mozart herzustellen, werden Synergien genützt: "In der 'Langen Nacht der Musik' werden wir auch noch den letzten kleinen Rest der Wiener Bevölkerung, den wir noch nicht erreicht haben, musikalisch animieren", so die ORF-Landesdirektorin.

Dr. Peter Marboe, Intendant Wiener Mozartjahr 2006: "Es geht nicht darum, Mozart zu bewerben, sondern mit Mozarts Hilfe das Phänomen Musik darzustellen. Mir ist wichtig, dass die Einladung zur Auseinandersetzung mit Musik bei möglichst vielen Menschen ankommt. Mozart hat es geliebt, wenn seine Melodien nachgepfiffen wurden, er wollte zu allen Menschen, nicht nur zur Elite." In der "Langen Nacht der Musik" sieht Marboe einen "Dialog zwischen den Ausführenden und dem Publikum, dessen wichtigste Nachhaltigkeit das ist, was in den Herzen und Köpfen der Menschen zurückbleibt."

Repräsentativ für die rund 60 Locations, die an der sechsten "Langen Nacht der Musik" teilnehmen, präsentierten namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Wiener Musikszene einzelne Programm-Highlights: Dr. Alfred Stalzer vertrat das Mozarthaus Vienna, in dem u. a. ein Gesprächskonzert zum Thema "Mozart und die Freimaurer" geboten wird, sowie das Jüdische Museum, in dem die Da Ponte-Ausstellung gezeigt und ein junges Kammermusik-Ensemble musiziert. Dompfarrer Mag. Anton Faber konnte auf ein fünfstündiges Programm mit Bläserfanfaren um Mitternacht im Wiener Stephansdom (dessen berühmtestes Pfarrkind Mozart war) verweisen, Mag. Christiane Goller-Fischer, Leiterin des ORF-RadioKulturHauses auf eine spannende zeitgenössische Auseinandersetzung u. a. der Big Band Nouvelle Cuisine mit dem Meisterkomponisten. Johannes Jokl stellte Mozart'sche Leckerbissen und Heiterkeiten im neuen Konzertsaal im Salesianerinnen-Kloster (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) am Rennweg in Aussicht. Petra Torky lockte mit einem Newcomer Jazz-Programm in der Roten Bar im Wiener Volkstheater, Karl Resch mit einem Programm bis 4.00 Uhr Früh im Birdland und Ursula Maria Probst u. a. mit dem performativen Auftritt von SV Damenkraft.
Alle Informationen zur "Langen Nacht der Musik" im Wiener Mozartjahr 2006 befinden sich unter http://kundendienst.ORF.at

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