Wehsely: Ministerin muss zu "Gammelfleisch" informieren

Nichts unter den Tisch kehren

Wien (OTS) - "Es ist Zeit, in Sachen 'Gammelfleisch' endlich
Flagge zu zeigen, Frau Gesundheitsministerin! Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, umfassend zu dieser heiklen Frage informiert zu werden. Hier darf nichts unter den Tisch gekehrt werden", erklärte die Wiener Stadträtin für KonsumentInnenschutz Sonja Wehsely am Dienstag gegenüber der Rathaus-Korrespondenz. Das Wiener Marktamt wurde am späten Freitag Abend seitens des Gesundheitsministeriums per Mail über fünf zu kontrollierende Betriebe informiert. In drei dieser Handelsbetriebe wurden am Montag Vormittag Proben gezogen, die der AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit - zur Überprüfung übermittelt wurden. Die Ergebnisse sind bislang ausständig. Bei einem der fünf genannten Unternehmen war die Adresse und der Name falsch, bei einem weiteren war die Adresse falsch. Das Wiener Marktamt hatte zunächst die Daten zu klären, was bis heute Vormittag erfolgte. In einem dieser beiden Betriebe wurden im Laufe des heutigen Tages Proben gezogen, die zunächst an die MA 38 (Lebensmitteluntersuchungsanstalt) übermittelt werden, da die AGES heute keine Proben annimmt. Der zweite Betrieb hat die Ware freiwillig auf ein Sperrlager gelegt. Die fünf betroffenen Wiener Betriebe müssen an das Wiener Marktamt Listen mit belieferten Abnehmern abgeben, danach werden diese Abnehmer (zum jetzigen Zeitpunkt 13 Restaurants) überprüft. "Das Wiener Marktamt zieht jährlich 20.000 Lebensmittel-Proben. Lebensmittelsicherheit wird in Wien groß geschrieben", schloss Wehsely. **** (Schluss) me

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