Kräuter: ÖBB als ÖVP-Werbeschiene missbraucht

Kukacka hat sich mehr um ÖVP-Werbung als um Toiletten gekümmert

Wien (SK) - Da die ÖBB offenbar aufgrund zahlloser Affären, Skandale und Missbräuche ihre Glaubwürdigkeit völlig eingebüßt habe und nicht mehr zu den berechtigten Vorwürfen Stellung nimmt, rücke nun ÖVP-Staatssekretär Kukacka zur Verteidigung der schamlosen ÖVP-Werbung im Bereich der Bundesbahnen aus, kritisierte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter.

Kräuter gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Tatsache ist, dass ÖBB-Chef Huber Politik-Abstinenz vorgegaukelt hat, in Wirklichkeit aber eine groß angelegte Werbekampagnen für Kanzler Schüssel geplant und umgesetzt wurde. Aufgrund der parteipolitischen Huber-Werbung für Klasnic im Jahr 2005 war mit dieser 'Falschspielerstrategie' allerdings von vornherein zu rechnen. Die Auflage eines ÖVP-Pamphlets in ÖBB-Garnituren ist nur der beschämende Höhepunkt des Missbrauchs des Staatsunternehmens für plumpe parteipolitische Werbung."

Staatssekretär Kukacka empfiehlt Kräuter dringend, sich um die abgesperrten Toilettenanlagen auf den Bahnhöfen zu kümmern, anstatt die unverschämte ÖVP-Werbung zu verteidigen. (Schluss) ns

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