PRÖLL: Erleichterung für Direktvermarkter erreicht

Wegfall der Aufzeichnungspflicht von nicht vermarkteten Milchmengen

Wien (OTS) - Bis jetzt mussten Direktvermarkter monatliche Aufzeichnungen über die Verfütterung und den Eigenverbrauch der Milch am Hof führen. Direktvermarkter von Milch und Milcherzeugnissen, die zu Beginn des jeweiligen Zwölfmonatszeitraumes am 1. April eine Direktverkaufs-Referenzmenge von weniger als 5.000 kg haben, müssen nicht vermarktete Milchmengen nun nicht mehr aufzeichnen. "Ich freue mich, dass dieser ungerechtfertigte Aufwand für die Bäuerinnen und Bauern, aufzeichnen zu müssen, wie viel Milch sie selbst brauchen und wie viel sie etwa an Katzen verfüttern, wegfällt. Diese Erleichterung für unsere Bauern findet bereits ab Oktober 2006 Anwendung und betrifft den Großteil der österreichischen Direktvermarkter", freut sich Landwirtschaftsminister Josef Pröll über einen weiteren in Brüssel erreichten Erfolg.

Nach dem derzeit laufenden Zuteilungsverfahren der D-Quoten ist mit etwa 80 Prozent ein Großteil der österreichischen Direktvermarkter von dieser Neuregelung betroffen. Diese Erleichterung für unsere Betriebe wurde Ende August im letzten Verwaltungsausschuss Milch in Brüssel auf Initiative Österreichs erreicht. Die Aufzeichnungspflicht für direkt vermarktete Milchmengen bleibt bestehen.

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