SP-Schuster: Drohender Preisschub bei zahlreichen Lebensmitteln eine Katastrophe für einkommensschwächere WienerInnen

KonsumentInnenschützer wirft Rathaus-Opposition im Zusammenhang mit Preissteigerungen vor, mit zweierlei Maß zu messen

Wien (SPW-K) - "Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass
vor und unmittelbar nach der Nationalratswahl am 1. Oktober die Lebensmittelproduzenten noch rasch große Kasse machen wollen. Angedachte saftige Preiserhöhungen bei zahlreichen Grundnahrungsmitteln, wie bei Mehl, Brot, Fleisch, Wurst, Marmelade usw., in der Höhe von bis zu 20 Prozent (!) bedeuten für einkommensschwächere WienerInnen eine Katastrophe", stellte Dienstag der Vorsitzende des Ausschusses für KonsumentInnenschutz des Wiener Gemeinderates, Godwin Schuster, zum Vorhaben der Lebensmittelproduzenten fest. Die Feststellung der Handelskonzerne, dass sie die Preiserhöhungen seitens der Produzenten genau prüfen würden, sei für die Konsumenten ein schwacher Trost, weil sie wüssten, dass das nur eine Augenauswischerei wäre und sie unter der wenig konsumentenfreundlich gesinnten Bundesregierung ohnehin die volle Zeche bezahlen müssten, so der SP-Gemeinderat in seiner Aussendung im Pressedienst der SPÖ Wien weiter.

Die von den Lebensmittelherstellern angegebenen Gründe für die teilweise exorbitanten Preiserhöhungen seien jedenfalls für viele ExpertInnen, so u.a. auch jene der Arbeiterkammer, nicht nachvollziehbar, meinte der Mandatar weiter. Schuster: "Bemerkenswert ist zudem, dass die schwarzblauorange Bundesregierung und mit ihr deren Wiener Parteienableger bei Preiserhöhungen mit zweierlei Maß messen: Während z.B. die durch die explodierenden Energieeinstandspreise nachweisbar notwendig gewordene Tarifanpassung bei Strom und Gas durch Wien Energie von der Wiener ÖVP und Wiener FPÖ heftigst kritisiert worden ist, hüllen sich Hahn, Tschirf, Schock und Co. bei der beabsichtigen Preiserhöhung für wichtige Lebensmittel in tiefes, nichts desto weniger beredtes Schweigen. Einmal mehr bestätigt dieses Verhalten die neoliberale Ellbogen-Politik der beiden Parteien, Gewinne bis an die Grenze zur Obszönität zu privatisieren, Verluste aber zu sozialisieren zu versuchen", schloss Schuster. (Schluss)

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