Mit voller Kraft in eine neue Richtung - Christgewerkschafter als Motor der ÖGB-Reform

Wien (OTS) - "Der ÖGB wurde von den eigenen Spitzenfunktionären an den Rand des Ruins gebracht. Jetzt muss ein radikales Umdenken stattfinden und zunächst aus der Undurchsichtigkeit eines "getrübten Wassers" rasch zur Klarheit und Transparenz gefunden werden. Um eine erfolgreiche ÖGB-Reform starten zu können, müssen daher alle Vorgänge lückenlos und vollständig aufgeklärt werden", so FCG-Bundessekretär Andreas Gjecaj. Erst dadurch erreicht der für den ÖGB lebensnotwendige Kurswechsel jene Glaubwürdigkeit, dass Mitglieder wieder ihr Vertrauen und ihre Zukunftshoffnung in den ÖGB setzen.

"Die Gewerkschaftsbewegung ist im Rahmen einer ökosozialen Marktwirtschaft unverzichtbar, daher muss der ÖGB sich rasch neu organisieren und wieder kompetent agieren, denn folgende Fragen sind zu beantworten bzw. einer Lösung zuzuführen", so Karl Klein.

Lohnentwicklung ist entscheidend
Das Wirtschaftswachstum (und damit der steigende Reichtum) kommt nicht allen Bevölkerungsgruppen im selben Ausmaß zugute. Einerseits steigen die Gewinneinkommen überproportional, die Lohneinkommen stagnieren bzw. wachsen nur sehr langsam. Die unteren Einkommen verlieren und erhalten vom Wirtschaftswachstum immer weniger. Die Verbesserung der Einkommenssituation ist die traditionelle Aufgabe des ÖGB in der KV-Politik. Die so genannte Herbst-KV-Runde muss daher besonders darauf achten, dass ein Großteil des Produktivitätsfortschritts in die Einkommen fließt.

Das Arbeitsrecht muss humanes Schutzrecht für alle sein und bleiben "Die Veränderungen in der Wirtschaft und in der Gesellschaft machen eine Anpassung arbeitsrechtlicher Normen notwendig. So ist es besonders wichtig, dass der Schutzcharakter des Arbeitsrechtes erhalten bleibt und das Arbeitsrecht nicht zum Instrument betriebswirtschaftlicher Überlegungen und kapitalorientierter Vorgangweisen wird", verlangt Karl Klein von den Gesetzgebern.

Frischer Wind weht in der Fraktion Christlicher Gewerkschafter. In den Sommermonaten haben sich in der FCG einige neue Akteure eingefunden. Andreas Gjecaj ist neuer Bundessekretär und Anneliese Rothleitner-Reinisch betreut die Fraktion in Zukunft als Pressereferentin.

Die vollständigen Presseunterlagen werden Ihnen gerne in digitaler Form vom Pressereferat des FCG zur Verfügung gestellt. Sollten Sie noch weitere Fragen haben oder einen Interviewtermin vereinbaren wollen, können Sie sich ebenfalls an das Pressereferat wenden.

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