Kuntzl: Bildung muss Allen offen stehen - unabhängig vom Einkommen! - Bild

Medienaktion der Jungen Roten: "Reiche Eltern für alle…oder ein Regierungswechsel"

Wien (SPW) - "Das Vermögen der Eltern darf keine Rolle spielen", stellte Wiens jüngste Landtagsabgeordnete Laura Rudas bei der Medienaktion "Reiche Eltern für alle… oder ein Regierungswechsel" am Dienstag vor dem Bildungsministerium fest. Die Jungen Roten demonstrierten, unterstützt von der Wiener SP-Spitzenkandidatin Andrea Kuntzl, gegen die Bildungshürden der schwarz-blau-orangen Regierung. In einem Porsche sitzend "wachelten" junge "Schnösel" mit 500-Euro Scheinen. Im Hintergrund wurden sie dabei von Schüssel und Gehrer, die von einem Aktivisten und einer Aktivistin in Verkleidung dargestellt wurden, unterstützt. Kuntzl unterstrich die Notwendigkeit des Protestes: "Der Bildungsweg eines Kindes darf nicht von der Geldbörse der Eltern abhängen!" ****

"Es darf nicht sein, dass die Politik gerade die jungen Menschen mit ihren Problemen allein lässt und auf sie vergisst, so wie das Schwarz-Blau-Orange in den letzten sechs Jahren vorgeführt haben", kritisierte Kuntzl. "Die verschlossenen Türen des Bildungsministeriums stehen symptomatisch für Gehrers Bildungspolitik", deutete Rudas die Ignoranz von VP-PolitikerInnen gegenüber sozialen Protesten. "Bildung wird mehr und mehr ein Privileg bestimmter Gruppen, deshalb fordern wir die Abschaffung der Studiengebühr und ein klares Nein zur Privatisierung der Bildung", hob Rudas hervor.

"Die Qualität der Ausbildung steht am Spiel, und gut ausgebildete Menschen sind eine Vorraussetzung für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich", betonte Rudas und verwies auf die zahlreichen Kürzungen von LehrerInnenposten und Schulstunden. "Mit der SPÖ wird es die Wende in der Bildungspolitik geben. Die schleichende Auslagerung von schulischen Aufgaben ins Private muss umgehend gestoppt werden. Die Familien werden dadurch jährlich mit Nachhilfekosten von insgesamt 140 Mio. Euro belastet. Das Schul-Start-Programm der SPÖ ist da eine klare Ansage für eine Schule ohne Nachhilfe. Wir werden die Schulkosten für Familien senken, Höhe und den Bezieherkreis von Beihilfen sofort anpassen", schloss Kuntzl.

Hinweis: Unter www.wien.spoe.at stellt der Pressedienst der SPÖ Wien ein Foto von der heutigen Medienaktion im "Presseservice" unter "Fotos" bzw. "Aktuell" zum Download. (Schluss) bh

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