Leichtfried: Überwachung der Flugsicherheit muss in staatlicher Hand sein

Wien (SK) - "Wenn in den kommenden beiden Tagen in Brüssel über das Thema Flugsicherheit diskutiert wird, muss auch die Frage nach der Organisation und der Struktur des Sicherheitspersonals im Mittelpunkt stehen", fordert der SPÖ-Europaagbeordnete Jörg Leichtfried. "Die Sicherheit der Flugpassagiere muss von öffentlichen Sicherheitskräften gewährleistet werden. Neben den nun geplanten Einzelmaßnahmen muss es hier zu strukturellen Verbesserungen kommen." ****

"Die Flugsicherheit ist eine Hoheitsaufgabe und muss daher vom Staat erbracht werden. Eine Auslagerung an private Dienste, um finanzielle Mittel einzusparen und dadurch gleichzeitig die Sicherheitsvorkehrungen zu verringern, ist nicht der richtige Weg", kritisiert Leichtfried. Als positives Beispiel hebt Leichtfried etwa den Flughafen Zürich hervor, wo die Kantonspolizei den Sicherheitsdienst übernimmt.

"Es geht aber nicht darum, die vorhandenen Arbeitsplätze zu dezimieren", betont Leichtfried. "Sinnvoll wäre es, die jetzigen Arbeitskräfte in den öffentlichen Dienst zu übernehmen. So könnte einerseits der fortschreitenden Ausdünnung der Exekutive gegengesteuert werden und gleichzeitig könnte man den Arbeitskräften bessere und sichere Arbeitsplätze anbieten. Das damit eine solide Ausbildung einhergehen muss, versteht sich von selbst."

"Sollte es tatsächlich zu einem Ernstfall kommen, sind staatliche Sicherheitskräfte immer schneller in der Lage die Zahl der im Einsatz stehenden Personen zu erhöhen, als private Firmen. Damit können öffentliche Sicherheitskräfte auch besser in Gefahrensituationen reagieren und diese entschärfen", so Leichtfried abschließend. (Schluss) js/mm

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