Strache fordert Abbruch von Fahren mit Licht am Tag

Gigantische Mehrbelastung für Umwelt - unnötige Mehrkosten für Autofahrer - Serie toter Motorradfahrer!

Wien (fpd) - Einen raschest möglichen Abbruch von Fahren mit Licht am Tag forderte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Diese Maßnahme entwickelt sich zum schwarz-orangenen Verkehrsärgernis Nummer 1 für die Österreicherinnen und Österreicher. ****

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen die Absurdität dieser Maßnahme. So hat etwa das renommierte Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner Ausgabe Nr. vom 6. August des Vorjahres festgehalten: "If every car in the UK used daytime running lights, 1,8 million tonnes of carbon dioxide would be added to the atmosphere each year" (Ende Zitat). Lege man diese Zahl mathematisch auf Österreich um, bedeute das pro Jahr 234.000 Tonnen zusätzlichen CO²-Ausstoß.

Dazu komme eine drastische Serie von Motorrad-Toten in jüngster Vergangenheit. Bislang sei es ja so gewesen, daß Fahren mit Licht am Tag nur für einspurige KFZ verpflichtend war, was einen Schutzzweck erfüllt habe, angesichts der schmalen Silhouette mehr Aufmerksamkeit für andere Verkehrsteilnehmer zu schaffen. "Motorrad-Unfälle sind oft multi-kausal. Mit Sicherheit aber trägt die generelle Verpflichtung für Fahren mit Licht am Tag zur Gefährdung der österreichischen Motorradfahrer - und vielleicht auch zur Unfallhäufung - bei", warnte Strache.

Neben einer erhöhten Umweltbelastung, vermehrter Lampenentsorgung, erhöhtem Energieverbrauch (0,2 l Treibstoff / 100 km) - und damit auch Mehrkosten für die Autofahrer von rund 500 Euro im Jahr - komme noch die Lichtreizblendung hinzu. Mit dieser Maßnahme haben sich ÖVP/BZÖ nicht nur als Autofahrer-Feinde der Sonderklasse entpuppt, sondern auch umwelt- und verkehrspolitisch ein Husarenstück vollbracht, das schleunigst abgeschafft werden muß, so Strache. (Schluß)

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