Brinek zu Broukal: SPÖ lässt Studierende im Stich

Regelung soll Homogenität des österreichischen Bildungswesens sowie die Gesundheitsversorgung in Österreich gewährleisten

Wien, 5. September 2006 (ÖVP-PK) "Sarkastisch" bezeichnete ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek die heutigen Aussagen von SPÖ-Wissenschaftssprecher Broukal. "Die SPÖ hat ein dreiviertel Jahr nichts für die Studierenden getan und sowohl im National- als auch im Bundesrat gegen eine Lösung für die österreichischen Medizin-Studenten gestimmt, ohne eine eigene Lösung anbieten zu können", so Brinek. Darüber hinaus kenne Broukal offensichtlich auch die Regelung nicht genau: Sie sei eingeführt worden, um die Homogenität des österreichischen Bildungswesens zu sichern und die Gesundheitsversorgung in Österreich auch in Zukunft zu gewährleisten. Daher sei ein Austausch innerhalb der Quoten 75-20-5 zwischen der Uni Innsbruck und Wien kein Problem. ****

Wenn aber in Innsbruck zum Beispiel 50 Prozent Deutsche studieren, dann werde es auf Dauer in Westösterreich weniger Ärzte geben, die in Österreich angesiedelt bleiben, da anzunehmen ist, dass die deutschen Studierenden in ihre Heimat zurückkehren. Das führe jedoch die Regelung ad absurdum. "Denken Sie lieber einmal von A nach B, Herr Broukal, als ständig nur den Robin Hood der Studierenden zu spielen, die Sie und die SPÖ im Stich gelassen haben", so Brinek abschließend.

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