Seniorenbund begrüßt Legalisierungs-Verordnung der Pflege- und Betreuungskräfte

Forderung des Seniorenbundes nach Entkriminalisierung wird jetzt verwirklicht

Wien (OTS) - Gestern ging die neue Verordnung in Begutachtung, mit der die Bundesregierung unter Kanzler Dr. Wolfgang Schüssel die Legalisierung der ausländischen Pflege- und Betreuungskräfte umsetzen wird. "Damit steht ein wesentlicher Teil des Seniorenbund-Pflegekonzeptes vor der Umsetzung," begrüßte Dr. Klaus Hecke, Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes die entschiedene und schnelle Handlungsweise der Bundesregierung: "Bereits seit Monaten fordert Seniorenbundobmann Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol die Legalisierung und Entkriminalisierung der ausländischen Pflege- und Betreuungskräfte, jetzt wird dies verwirklicht."

Bereits im Herbst 2005 hatte Seniorenbundobmann Khol die "Denkwerkstatt" ins Leben gerufen, um die neuen Grundlagen für die zukünftige Seniorenpolitik zu erarbeiten. Ergebnisse dieser Arbeit waren bereits am 21. April der Öffentlichkeit vorgestellt worden, und dieser Tage erscheinen die Beiträge der über 30 führenden österreichischen Wissenschafter und Experten der "Denkwerkstatt" auch als Buch ("Die Freiheit hat kein Alter", Molden Verlag).

Wie geplant wird nun das Pflege-Konzept des Seniorenbundes, welches ein ganzes Bündel an Maßnahmen umfasst, sowohl bei der Arbeitsgruppe unter LH a.D. Waltraud Klasnic, als vor allem auch bei der Pflege-Enquete des Seniorenrates am 10. Oktober eingebracht werden. "Damit zeigt wieder einmal deutlich, dass die von SPÖ-Chef Gusenbauer geforderten 200 Millionen Euro reine Wahlkampfrethorik sind. Die Bundesregierung schafft konkrete Lösungen auch ohne die alte sozialistische Verschuldungspolitik", so Hecke abschließend

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