Broukal: Gehrer macht sich's wieder einmal zu bequem

Unnötiger Studententourismus Innsbruck - Wien, weil Ministerin Gesetz nicht ändern will

Wien (SK) - Die Ausländer-Quote an den Medizin-Unis zeigt unerwartete Nebenwirkungen. Deutsche Staatsbürger, die im näheren Innsbruck studieren wollen, werden an die Med-Uni Wien verwiesen, dafür müssen Wiener nach Innsbruck zum Studium. Ein Ausgleich ist nicht vorgesehen. Ministerin Gehrer denkt laut "Presse" nicht daran, das Gesetz zu ändern und damit den teuren Studententourismus überflüssig zu machen, so SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die SPÖ verlangt eine Gesetzesänderung noch im September. "Ich fordere Ministerin Gehrer auf, rasch zu handeln, damit die Med-Unis und die Studierenden umdisponieren können. Einhundert Quotenreisende zwischen Wien und Innsbruck, nur weil die Ministerin ein Gesetz nicht ändern will, das darf es doch nicht geben. Studierende, die sich ein teures Quartier suchen müssen, statt von zu Hause aus ihr Studium betreiben zu können - Gehrer ist nicht zu helfen. Das Verhalten ist schon sehr abgehoben und zynisch", erklärt der SPÖ-Wissenschaftssprecher.

"Arbeiten Sie in Ihrem letzten Amtsmonat noch, Frau Bundesministerin. Es winkt eine gute Nachred'!", so Broukal abschließend. (Schluss) js

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