Strache fordert lebenslange Haft als Höchststrafe für Entführungen

Was hat Gastinger eigentlich die letzten zweieinhalb Jahre gemacht?

Wien (OTS) - Als viel zu wenig ausreichend bezeichnet FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die Forderung von Justizministerin Gastinger, die Höchststrafe für Entführungen zu erhöhen. "Für schwere Fälle, bei denen das Opfer jahrelang gefangengehalten wurde, muß die Strafe lebenslange Haft lauten", betonte der FPÖ-Obmann, der auch einmal mehr klarstellte, daß lebenslang auch lebenslang bleiben müsse. Jeder Aufweichung dieses Prinzips müsse entschieden entgegengetreten werden.

Strache erinnerte Gastinger bei dieser Gelegenheit auch daran, daß sie nunmehr schon seit beinahe zweieinhalb Jahren Justizministerin sei. Jetzt sehe sie plötzlich überall Reformbedarf. "Da frage ich mich schon, was sie die ganze Zeit über gemacht hat." Offenbar sei die Justizministerin mit dem Bau von Luxus-Gefängnissen und Sex-Zellen so ausgelastet gewesen, daß ihr für die wesentlichen Dinge keine Zeit geblieben sei. Allerdings habe sich das Thema Gastinger ohnehin bald von selbst erledigt, da sie der nächsten Regierung nicht mehr angehören werde, da ihr "Bündnis" dann nicht mehr im Parlament vertreten sein werde. "Es sei denn, sie hat nach dem Modell Grasser bereits ein ÖVP-Ticket gebucht."

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