Wahlkampf-Auftakt SPÖ-OÖ: Prammer - "Schande, dass mehr als eine Million Menschen in Armut leben"

Haider ortet "SPÖ-Aufbruch in neue Zeit" - Regierung "soll ihre Sachen packen"

Wien (SK) - Es sei eine "Schande", dass unter Kanzler Schüssel "mehr als eine Million Menschen in Armut leben oder armutsgefährdet sind", kritisierte die Zweite Nationalratspräsidentin und oberösterreichische Spitzenkandidatin Barbara Prammer heute, Samstag, beim Wahlkampf-Auftakt der SPÖ Oberösterreich. "Ich habe in diesem Zelt noch nie so viele Menschen gesehen", freute sich der Hausherr und Welser SPÖ-Bürgermeister Peter Koits über den überwältigenden Zuspruch für die SPÖ. Altbundeskanzler Franz Vranitzky unterstrich, dass die Schüssel-Regierung "unsere Gesellschaft spaltet"; weiters lade er die ungerecht und unsozial agierende ÖVP ein, "sich heute davon zu überzeugen, was die SPÖ unter Mobilisierung versteht", so Vranitzky unter tosendem Applaus von mehr als 8.000 enthusiastischen BesucherInnen. Der oberösterreichische SPÖ-Vorsitzende Erich Haider ortete für die "einige und starke SPÖ einen Aufbruch in eine neue Zeit" - für die Regierung sei es daher hoch an der Zeit "ihre Sachen zu packen, denn ihr steht ab 2. Oktober ein langer Urlaub bevor". ****

"Diese Bundesregierung hat in den letzten sechs Jahren die Frauen vergessen - und das mit voller Absicht", so die harsche Kritik von SPÖ-Bundesfrauenvorsitzender und Spitzenkandidatin Barbara Prammer, die klarmachte, dass die SPÖ wieder eine "Frauen- und Familienpolitik machen wird, die diesen Namen auch verdient". Altbundeskanzler Franz Vranitzky hielt als ein wichtiges Anliegen der SPÖ fest, dass es gelte, "die Versäumnisse der Schüssel-Regierung umzudrehen", so dass es wieder einen "Erfolgskurs für Österreich und seine Menschen" gibt. Weiters sei umgehend eine Bildungsreform in Gang zu setzen, schließlich könne es sich Österreich nicht leisten, dass auch nur ein Talent auf der Strecke bleibt.

Für den oberösterreichischen SPÖ-Vorsitzenden Erich Haider ist klar, dass sich die Menschen angesichts von Rekordarbeitslosigkeit, ungerechter Wohlstandsverteilung und angesichts massiv gekürzter Pensionen "nicht wohl fühlen". Doch die Menschen verdienten es, sich wohl zu fühlen - "und sie fühlen sich erst dann wieder wohl, wenn die Jugendlichen einen Ausbildungsplatz haben, wenn es eine sichere Altersversorgung und beste medizinische Versorgung, sowie mehr Arbeitsplätze und gerechten Lohn gibt". Die SPÖ sei jene Kraft, die für "Ehrlichkeit und Menschlichkeit" steht - und dafür, dass sich die Menschen in unserem Land wieder wohl fühlen können, so Haider abschließend. (Schluss) mb

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