"Spitzenkapitän Gusenbauer" bekommt vor mehr als 8.000 Besuchern rotes Kapitänsleiberl

Gusenbauer fordert: Wohlstand gerecht verteilen

Wien (SK) - Mehr als 8.000 begeisterte BesucherInnen feierten
heute, Samstag, den Wahlkampf-Auftakt der SPÖ Oberösterreich im bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Festzelt auf der Welser Messe. In den letzten sechs Jahren unter Schüssel sei es "viel kälter geworden", kritisierte Gusenbauer und verwies auf die ungerechte Verteilung des Wohlstands. "Die SPÖ wird dafür sorgen, dass der Wohlstand wieder gerechter verteilt wird und den arbeitenden Menschen wieder mehr Geld in der Tasche bleibt", unterstrich Gusenbauer. Die Schüssel-Regierung habe mit ihren gebrochenen Versprechen mehrfach bewiesen, dass sie eine "Regierung der Unwahrheit" ist - "diese Regierung hat keine Ehrlichkeit, keinen Anstand und keine Redlichkeit, und daher muss diese Regierung der Vergangenheit angehören", so Gusenbauer, der als "Spitzenkapitän" vom oberösterreichischen SPÖ-Vorsitzenden und LH-Stv. Erich Haider ein rotes Kapitänsleiberl überreicht bekam. Gusenbauer unter tosendem Applaus: "Wir können, wir müssen und wir werden es schaffen, Österreich in eine fairere, sozialer und gerechtere Zukunft zu führen - denn die SPÖ ist die Zukunft." ****

Schüssel habe die ungerechte Wohlstandsverteilung zu verantworten und habe die Reichen immer reicher gemacht, während die Armen auf der Strecke geblieben sind, so Gusenbauer, der betonte, dass die SPÖ eine Gesellschaft will, die "zusammensteht und für ihre ältere Generation sorgt, aber auch dafür, dass kein Jugendlicher auf der Straße steht". Die SPÖ werde dafür sorgen, dass es für jeden 15-Jährigen einen Lehrplatz, einen Ausbildungsplatz in der Schule oder einen Platz in einer Lehrwerkstatt gibt, machte der SPÖ-Chef klar.

Während Schüssel nach wie vor die Probleme im Pflegebereich stur leugne, steht für die SPÖ fest, dass es ein "Grundrecht auf eine bestmögliche Gesundheitsversorgung und auf eine bestmögliche und leistbare Betreuung und Pflege" gibt, unterstrich Gusenbauer. Der SPÖ-Chef zeigte sich abschließend für die Wahl am 1. Oktober optimistisch: Immer mehr Menschen würden erkennen, dass die Schüssel-Regierung nur die Reichen und die Großkonzerne bevorzugt, während die SPÖ eine Regierung für alle Menschen wolle.

Weitere Stationen der heutigen Tour de Chance sind Großveranstaltungen in Zwettl, Eggenberg, sowie ein Besuch des Kellergassenfestes Rohrendorf bei Krems, bei dem mehr als 3.000 Besucher erwartet werden. (Schluss) mb

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