• 02.09.2006, 13:25:30
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"Spitzenkapitän Gusenbauer" bekommt vor mehr als 8.000 Besuchern rotes Kapitänsleiberl

Gusenbauer fordert: Wohlstand gerecht verteilen

Wien (SK) - Mehr als 8.000 begeisterte BesucherInnen feierten
heute, Samstag, den Wahlkampf-Auftakt der SPÖ Oberösterreich im bis
auf den letzten Stehplatz gefüllten Festzelt auf der Welser Messe. In
den letzten sechs Jahren unter Schüssel sei es "viel kälter
geworden", kritisierte Gusenbauer und verwies auf die ungerechte
Verteilung des Wohlstands. "Die SPÖ wird dafür sorgen, dass der
Wohlstand wieder gerechter verteilt wird und den arbeitenden Menschen
wieder mehr Geld in der Tasche bleibt", unterstrich Gusenbauer. Die
Schüssel-Regierung habe mit ihren gebrochenen Versprechen mehrfach
bewiesen, dass sie eine "Regierung der Unwahrheit" ist - "diese
Regierung hat keine Ehrlichkeit, keinen Anstand und keine
Redlichkeit, und daher muss diese Regierung der Vergangenheit
angehören", so Gusenbauer, der als "Spitzenkapitän" vom
oberösterreichischen SPÖ-Vorsitzenden und LH-Stv. Erich Haider ein
rotes Kapitänsleiberl überreicht bekam. Gusenbauer unter tosendem
Applaus: "Wir können, wir müssen und wir werden es schaffen,
Österreich in eine fairere, sozialer und gerechtere Zukunft zu führen
- denn die SPÖ ist die Zukunft." ****

Schüssel habe die ungerechte Wohlstandsverteilung zu verantworten
und habe die Reichen immer reicher gemacht, während die Armen auf der
Strecke geblieben sind, so Gusenbauer, der betonte, dass die SPÖ eine
Gesellschaft will, die "zusammensteht und für ihre ältere Generation
sorgt, aber auch dafür, dass kein Jugendlicher auf der Straße steht".
Die SPÖ werde dafür sorgen, dass es für jeden 15-Jährigen einen
Lehrplatz, einen Ausbildungsplatz in der Schule oder einen Platz in
einer Lehrwerkstatt gibt, machte der SPÖ-Chef klar.

Während Schüssel nach wie vor die Probleme im Pflegebereich stur
leugne, steht für die SPÖ fest, dass es ein "Grundrecht auf eine
bestmögliche Gesundheitsversorgung und auf eine bestmögliche und
leistbare Betreuung und Pflege" gibt, unterstrich Gusenbauer. Der
SPÖ-Chef zeigte sich abschließend für die Wahl am 1. Oktober
optimistisch: Immer mehr Menschen würden erkennen, dass die
Schüssel-Regierung nur die Reichen und die Großkonzerne bevorzugt,
während die SPÖ eine Regierung für alle Menschen wolle.

Weitere Stationen der heutigen Tour de Chance sind
Großveranstaltungen in Zwettl, Eggenberg, sowie ein Besuch des
Kellergassenfestes Rohrendorf bei Krems, bei dem mehr als 3.000
Besucher erwartet werden. (Schluss) mb

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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