SP-Haider: Sichere Altersversorgung statt Schröpfaktionen

Neuer ÖVP-Vorschlag: Wer Pflege braucht, soll 13. und 14. Gehalt abliefern

Linz (OTS) - "Da zeigt die ÖVP ihr wahres, zutiefst unfaires und unsoziales Gesicht", kommentiert Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzender Erich Haider den jüngsten Vorschlag aus der ÖVP, den Pensionisten, die im Heim gepflegt werden, auch das 13. und 14. Gehalt abzuknöpfen. Der ÖVP-Vizepräsident des Gemeindebundes, Johann Hingsamer hat am Wochenende diesen unsozialen Vorschlag zur Finanzierung der Altenpflege gemacht. Gleichzeitig erneuert ÖVP-Landesrat Stockinger seinen Vorschlag, Selbstbehalte bei der Altenpflege einzuführen. "Mit uns wird es solche Schröpfaktionen nicht geben. Die SPÖ will, dass sich die Menschen in diesem Land wieder wohl fühlen. Und dazu gehört die beste medizinische Versorgung für alle und eine sicherer Altersversorgung!", stellt dazu Erich Haider fest.

Sechs Jahre Schwarz-Blau-Orange und drei Jahre Schwarz-Grün in Oberösterreich sind gekennzeichnet durch spürbare soziale Kälte und Geringschätzung der älteren Menschen.
So gab es in der ÖVP wiederholt Pläne, die Altersvorsorge zu privatisieren. ÖVP-Landesrat Stockinger will die Angehörigen bei Pflegeheimplätzen mitzahlen lassen. Und die ÖVP will, wie dass auch Hingsamer wieder fordert, dass das Pflegegeld zu hundert Prozent an die Heime ausbezahlt wird und damit den Heimbewohnern das Taschengeld weggenommen wird.. Dazu kommt, dass ÖVP und Grüne mit der Erhöhung des Spitalskostenbeitrages mit Oktober 2005 eine zutiefst unsoziale Belastung für kranke Menschen in Oberösterreich gemeinsam beschlossen haben.

"Wir wollen nicht abkassieren, sondern den flächendeckenden Ausbau der mobilen Pflege und mehr Hilfe für die Angehörigen", so Erich Haider.

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