Pflege: BZÖ-Walch: Keine Legalisierung von illegal arbeitenden Ausländern

"Schüssel und ÖVP sollen Interessen der Bevölkerung nicht aus den Augen verlieren"

Wien (OTS) - Strikte Ablehnung kommt heute vom BZÖ-Sozialsprecher Abg. Max Walch zu den von Bundeskanzler Schüssel im ORF-Sommergespräch vorgebrachten ÖVP-Plänen, illegal arbeitende Ausländer in Österreich zu legalisieren. "Mit der Legalisierung von Ausländern per Verordnung werden nicht nur Schleusen geöffnet, sondern auch inländische Pflege- und Betreuungsorganisationen massiv diskriminiert und der Gefahr eines Lohndumping-Wettbewerbs ausgesetzt", sagte Walch.

"Wir fordern eine kurzfristige Saisonnier- oder Au-Pair for Care Regelung", so Walch weiter. Mittelfristig könne es aber nur eine innerösterreichische Lösung geben. Hier müsse es zu einer Schaffung eines Lehrberufs Pflegeassistent, der Ermöglichung der selbständigen Ausübung von Betreuung und Alltagsbewältigung, der Erhöhung des Pflegegeldes und der bundesweiten Einführung des Pflegeschecks kommen.

"Die ÖVP und allen voran Bundeskanzler Schüssel sollen über ihren abstrusen Vorstellungen nicht die Interessen der österreichischen Bevölkerung aus den Augen verlieren. Sie sind eingeladen, im kommenden Ministerrat das Sozialpaket des BZÖ mit zu tragen und nicht den Schwerpunkt in der Legalisierung von illegalen Ausländern zu suchen", sagte Walch abschließend.

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