Broukal zu Medizin-Quote: Standort-Wünschen muss bestmöglich nachgekommen werden

Broukal fordert Quotenverbund Wien-Innsbruck

Wien (SK) - "Den Standortwünschen der Medizin-Studierenden muss bestmöglich nachgekommen werden - unabhängig von Kontingenten", forderte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Samstag in Reaktion auf einen Bericht in der Tageszeitung "Der Standard". Derzeit komme es zur skurrilen Situation, dass OstösterreicherInnen mit Wunschort Wien nach Innsbruck geschickt werden und Deutsche, die in Innsbruck studieren wollen, nach Wien müssen. ****

Die Aussagen der Med-Unis, dass ein Standort-Tausch innerhalb der "Inländer-" bzw. "Ausländer-Kontingente" möglich sei, reichen Broukal nicht aus. "Das wäre ja noch schöner, wenn das nicht geht. Wenn wir aber einen Quotenverbund zwischen Wien und Innsbruck schaffen, könnten den Studierenden auch kontingentübergreifend Plätze tauschen", plädierte Broukal für eine unbürokratische Lösung. Für den SPÖ-Wissenschaftssprecher war es vorhersehbar, dass sich in Wien mehr ÖsterreicherInnen und in Innsbruck mehr Deutsche anmelden würden. Deshalb müsse es möglich sein, dass nicht nur Inländer mit Inländerm, sondern auch Inländer mit Deutschen und anderen ausländischen Studierenden den Standort tauschen können. "Jetzt auf die strikte Einhaltung der Kontingente zu pochen, gleicht einem Schildbürgerstreich. Den Studierenden entstehen nicht nur finanzielle Mehrkosten, sie werden auch aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen", so Broukal. (Schluss) js/mm

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