Martinz fordert sichere Kärntner Schengengrenzen

"Auch nach einem Beitritt Sloweniens zum Schengen-Abkommen müssen Kontrollen aufrecht erhalten werden"

Velden (OTS) - Im Jahr 2008 werden sich auf Grund des Schengen-Abkommens die Grenzen zwischen Österreich und Slowenien total öffnen. Grenz- und Zollkontrollen wie bisher sind dann nicht mehr vorgesehen. Im Interesse der Sicherheit setzt sich der Nationalrats-Spitzenkandidat des Kärntner Seniorenbundes, Landesgeschäftsführer Dir. Franz Josef Martinz, für eine Weiterführung der bewährten Sicherheitsstandards ein. "Kärnten liegt auf einem Schnittpunkt zweier Kriminalitätsrouten, die sich vom Süden in den Norden und vom Osten in den Westen erstrecken. Es müssen rechtzeitig geeignete Strukturen geschaffen werden, welche die sicherheitspolizeilichen Aufgaben nach der Grenzöffnung im höchsten Maße gewährleisten", erklärte Martinz, der auch im parlamentarischen Fachausschuss für Innere Sicherheit tätig ist, heute bei einer Pressekonferenz in Velden.

Werden keine adäquaten Maßnahmen getroffen, sei zu befürchten, dass die Bandenkriminalität durch "reisende Täter" vom Balkan auf Kärnten überschwappt und dass Menschen- und Suchtgiftschmuggel dramatisch ansteigen. "Wir sollten daher die Erfahrung der bewährten Grenzkontrollorgane nützen", so Martinz, der dem Personalabbau von 250 Sicherheitsorganen rechtzeitig entgegen wirken will. "Diese wichtigen Posten sollen im Interesse der Bevölkerung gesichert werden, um weiterhin Sicherheitsstandards auf höchstem Niveau garantieren zu können", forderte der SB-Spitzenkandidat abschließend.

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