Landesleitzentrale der Bundespolizeidirektion Wien neu gestaltet

Wien (OTS) - Auf neuestem Stand in Bezug auf Technik, Effizienz
und Arbeitsplatzoptimierung präsentiert sich die Landesleitzentrale der Bundespolizeidirektion Wien, die am Montag, 28. August, von Innenministerin Liese Prokop gemeinsam mit Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Häupl, Polizeipräsident Dr. Peter Stiedl und Landespolizeikommandanten-Stellvertreter Generalmajor Karl Mahrer eröffnet wurde. Im Rahmen der Eröffnungsfeier verwiesen Prokop und Häupl auf die gute Zusammenarbeit zwischen Innenministerium und Stadt Wien in Bezug auf die Sicherheit der Wiener Bevölkerung. Mit der nun erfolgten Modernisierung der Landesleitzentrale sei ein weiterer Schritt in diese Richtung getan worden. Bereits 2005 verzeichnete die Zentrale, in der 87 Mitarbeiter für einen Dienst rund um die Uhr sorgen, 1,2 Millionen Notrufe, die rund 280.000 Einsätze zur Folge hatten. Die Zentrale, die sich aus dem 1935 ins Leben gerufenen Notruf zur heutigen, umfassend vernetzten Sicherheitsstelle entwickelt hat, soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

Häupl: Fülle von Aufgaben im Dienste der Sicherheit

Bürgermeister Dr. Michael Häupl verwies darauf, das die Landesleitzentrale neben ihrer Kernaufgabe als Anlaufstelle für BürgerInnen in Not auch eine Fülle weiterer Aufgaben in der Sicherheit, der Kriminalitätsbekämpfung, der Verkehrsunfallsforschung etc wahrnimmt. Die Stadt Wien stehe mit der Wiener Polizei in enger Kooperation, diese und modernste Technologie seien Garanten einer effizienten Arbeit im Dienste der Sicherheit der Bevölkerung. Die Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen stehe im Zeichen einer ständigen Optimierung. Insbesonders verwies der Bürgermeister auch auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres, eine Feststellung, die auch Innenministerin Liese Prokop unterstrich.

Weitere Ausbauschritte in der Landesleitzentrale

Für die Zukunft sind für die Landesleitzentrale weitere Ausbauschritte geplant, so die Verbesserung der Steuerungstechnik, die Erweiterung der Dokumentationsanlagen, die Optimierung der Endgeräte, die Erweiterung der Einbindung der Alarmanlagen und der Ausbau der Videoübertragung von bestimmten Örtlichkeiten. Als Zukunftsperspektiven sind die Umstellung des Einsatzleitsystems auf eine Internetanwendung, die Einbindung der Alarmzentralen der österreichischen Sicherheitsunternehmen, die mögliche Bildübertragung aus Bankfilialen und die Verbesserung der Direktleitungen zu den Taxizentralen vorgesehen. (Schluss) gab

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