Krotsch: "Frauen brauchen Unterstützung, keine leeren Worthülsen!"

Berufstätige Frauen endlich fördern, statt aus Arbeitsmarkt zu drängen!

Wien (SPW) - "Es ist ein Skandal sondergleichen, wenn die Frauenministerin manche Österreicherinnen als ‚arme Hascherln’ bezeichnet, wo doch Frau Rauch-Kallat selbst diese frauenfeindlichen Zustände in diesem Land fördert und berufstätige Frauen in keinster Weise unterstützt!", kommentierte die Frauensekretärin der SPÖ-Wien, Nicole Krotsch am Montag Aussagen von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat im heutigen Standard-Interview.****

Das bestätige auch eine aktuelle Reportage des Nachrichtenmagazins "Profil", in der die rückschrittliche Frauenpolitik der Regierung unter die Lupe genommen wird. "Die aktuelle Situation von Frauen in Österreich ist mehr als traurig und das hängt mit dem frauenfeindlichen Programm der Bundesregierung zusammen: Tücken beim Kinderbetreuungsgeld, das die Frauen in schlecht bezahlte Teilzeitjobs drängt sowie Kindergarten-Betreuungslücken in ganz Österreich haben die Arbeits- und Lebenssituation von Frauen in den letzten Jahren massiv verschlechtert!", so Krotsch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.

In Wien werde die unsoziale Frauenpolitik der Bundesregierung durch aktive Politik ausgeglichen. "Wien hat die bestausgebildeten Frauen, weil durch den Wiener ArbeiternehmerInnen-Föderungsfonds gegen Benachteiligungen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt aktiv eingegriffen wird und Frauen durch spezielle Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt werden", betonte Krotsch. Außerdem weise Wien mit 79 Prozent die höchste Frauen-Erwerbsquote in ganz Österreich auf, und das Einkommen der Wienerinnen liege 18 Prozent über dem Bundesschnitt. "Auch durch eine flächendeckende Kinderbetreuung wird in Wien die Eigenständigkeit der Frau unterstützt. Für 97 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren steht in Wien ein Kindergartenplatz zur Verfügung und zwar mit langen und flexiblen Öffnungszeiten, um auch Frauen einen Vollzeit-Arbeitsplatz ermöglichen zu können."

"Frauen müssen alle Chancen vorfinden, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Und dabei darf sich die Politik nicht aus der Verantwortung stehlen und so tun, als gebe es in Österreich für Frauen keine Probleme mehr und nur ein paar arme Hascherln wären nicht fähig eine berufstätige Mutter zu sein!", betonte Krotsch abschließend. Schluss (nk)

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-348
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002