Kuntzl zu Forderung nach Schulstartgeld: BZÖ hatte sechs Jahre Zeit, Schule für Familien weniger teuer zu machen

SPÖ-Anträge auf Erhöhung der Schülerbeihilfe wurden von Regierungsparteien ignoriert

Wien (SK) - "Am Abend wird der Faule fleißig", meinte SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl zu der Forderung Westenthalers nach einem Schulstartgeld und betonte, dass die Regierungsmitglieder des BZÖ immerhin sechs Jahre Zeit gehabt hätten, Maßnahmen gegen die finanziellen Belastungen der Familien im Schulbereich umzusetzen. "Leider war eher das Gegenteil der Fall: Bei Stunden und Lehrkräften wurde massiv gekürzt, wodurch nicht nur schulische Zuatzangebote und Nachmittagsveranstaltungen zu Lasten der elterlichen Geldbörsen gehen, sondern auch die Nachhilfekosten deutlich angestiegen sind. Das Trostpflaster 'Schulstartgeld' zeigt nur das schlechte Gewissen der Mit-Regierungspartei BZÖ, ändert aber nichts an den Versäumnissen bei der Notwendigkeit grundsätzlicher Reformen im Bildungsbereich", kritisierte Kuntzl und folgert: "Westenthalers plötzliche Wahlversprechen sind völlig unglaubwürdig." ****

Die SPÖ hingegen dränge seit Jahren auf eine finanzielle Entlastung der Familien, wie etwa der Anhebung der Schülerbeihilfe. "Ganz wesentliche Instrumente zur Kostenreduktion wären auch der flächendeckende Ausbau mit Ganztagsschulen, sowie das Forcieren individueller Förderung. "Die horrenden Kosten der Familien für Nachhilfe - nach Studien der AK geht es hierbei um ca. 100 Millionen Euro jährlich - könnten sich Österreichs Eltern damit weitestgehend ersparen", betonte Kuntzl abschließend. (Schluss) up

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