Westenthaler fordert Energiescheck für Öl- und Gashaushalte

100 Euro für jeden Gashaushalt, 150 Euro für jeden Ölhaushalt bis zu 6000 Euro Brutto-Haushaltseinkommen

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Ing. Peter Westenthaler forderte heute im Rahmen einer Pressekonferenz einen Energiescheck für alle 1,8 Millionen Haushalte, die mit Öl- und Gas heizen, bis zu einem Haushaltseinkommen von 6.000 Euro brutto. "Wir haben viele Familien und Mindestrentner, die sich die ständig steigenden Heizungskosten nicht mehr leisten können", so Westenthaler, der in diesem Zusammenhang auf ein Mietshaus verwies, wo die Gesamtheizungskosten diesen Winter laut der Genossenschaft von 6.700 Euro auf 10.500 Euro steigen werden.

Dieser Energiescheck solle für jeden Gashaushalt 100 Euro und für jeden Ölhaushalt 150 Euro betragen bis zu einem monatlichen Brutto-Haushaltseinkommen von 6.000 Euro, um eine soziale Gerechtigkeit herzustellen. Davon wären 75 Prozent der Haushalte betroffen. "Ich will niemals erleben, dass jemand aufgrund nicht leistbarer Kosten nicht mehr heizen kann", betonte Westenthaler.

Die Kosten dafür bezifferte der BZÖ-Spitzenkandidat mit etwa 150 Millionen Euro. Finanzierbar sei dies "locker" durch die Mehreinnahmen bei der Umsatzsteuer, die durch die höheren Energiepreise zum Finanzminister fließen.

Westenthaler forderte weiters den Finanzminister auf, beim Benzin-und Dieselpreis den Mineralölsteuersatz auf das niedrigste EU-Niveau von 36 Cent pro Liter zu setzen. In Österreich betrage dieser derzeit 42 Cent. "Finanzminister Grasser hat hier Spielraum", so Westenthaler abschließend. (Schluss)

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