VP-Hoch: Ja zu Stadion in Favoriten, aber nicht in Rothneusiedl

Standort in Nähe Zentralbahnhof wäre optimal

Wien (VP-Klub) - "Wenn es ein Stadion in Favoriten geben soll,
dann nicht in Rothneusiedl, sondern an einem Standort, der zentraler und bestens öffentlich angebunden ist", so LAbg. Alfred Hoch, Planungssprecher der ÖVP Wien. In der heutigen Pressekonferenz schlägt Hoch als optimale Alternative zu Rothneusiedl, eine Fläche im Bereich Landgutgasse 28 und Laxenburgerstraße 2 vor. Diese Fläche in der Größe von 70.000 - 90.000 qm ist im Besitz der ÖBB, die, bei Absiedelung der derzeitigen Nutzungen, Verkaufsbereitschaft signalisieren.

"Entgegen dem geplanten Standort Rothneusiedl wäre die Fläche der ÖBB in der Nähe des geplanten Zentralbahnhofes sowohl wegen der gegebenen Infrastruktur, der Stadtnähe und auch auf Grund der Verkehrsanbindung optimal", fasst Hoch den Vorschlag eines neuen Standortes zusammen. Kritik an Rothneusiedl kommt von ihm vor allem am nicht vorhandenen Gesamtkonzept und der fehlenden Einbindung der Favoritner Bezirksvorstehung bzw. Bezirksvertretung und der Anrainerinnen und Anrainer.

Mehrzweckarena anstelle einer reinen Sportstätte

Anzudenken wäre für den VP-Planungssprecher auch eine Mehrzweckarena, wie etwa das EM-Stadion in Basel, das sogar eine Seniorenresidenz beheimatet: "Wichtig für Favoriten wäre, dass der Bau als Multifunktionsstadion errichtet wird, das heißt für mehrere Nutzungen verwendbar ist. Ein solcher Bau muss auch für kulturelle Veranstaltungen bestens nutzbar und auch ausreichend dimensioniert sein. Favoriten hat die meisten Einwohner aller Bezirke Wiens und eine adäquate Möglichkeit für kulturelle Veranstaltungen fehlt bis heute."

Hoch fordert von der Wiener SPÖ sofortige konstruktive Gespräche mit den ÖBB und eine genaue Begutachtung des Standortes. Die U1 Verlängerung nach Rothneusiedl, die erst Jahre nach der Fertigstellung des Stadions geplant ist, muss für den VP-Planungssprecher aber auf jeden Fall gebaut werden. Hoch: "Die Lebensqualität der mehr als 40.000 in diesem Bezirksbereich lebenden Menschen muss durch die Realisierung der U1 Verlängerung aufgewertet werden."

"Die Wiener SPÖ soll Courage zeigen, das Stadionprojekt Rothneusiedl überdenken und Fehler eingestehen, denn ohne ein Gesamtkonzept ist ein Scheitern vorprogrammiert. Nicht ein Stadion, sondern Lebensqualität muss im Vordergrund stehen. Einen neuen Stadtteil zu entwickeln, um ein Stadion zu bauen - wie in Rothneusiedl geplant -ist stadtplanerischer Wahnsinn", schließt Hoch.

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