FP-Mühlwerth: VP-Vorschläge zum Schulsystem unsinnig

Neue Versuche würden Niveau weiter senken

Wien, 28-08-2005 (fpd) - Eine Absage erteilte die Schulsprecherin der FPÖ Monika Mühlwerth der ÖVP-Forderung nach einem Kurssystem in der Schule für 10 bis 14-Jährige. Nach Ansicht der FPÖ würde das zu einer Überforderung der Schüler führen, die sich nach der Volksschule erst einmal in der weiterführenden Schule orientieren müssen.

Die Schule soll für Schüler ein Ort der Konstanz sein. Sie müssen wissen, was sie erwartet und was von ihnen erwartet wird. Cortolezis-Schlager soll sich bei ihrer VP-Bildungsministerin dafür stark machen, dass die Klassenschülerhöchstzahlen gesenkt werden, damit die Kinder auch entsprechend gefördert werden können.

Dazu soll es in der Schule eine Leistungseinforderung geben, die auf definierten Standards aufbaut. Wir brauchen sowohl gute Maturanten, die gute Studenten werden, als auch gute Hauptschüler, die dann gute, qualifizierte Facharbeiter werden, betont Mühlwerth.

Allein mit den diversen Schulversuchen in Wien, die allesamt nicht evaluiert werden, gibt es genügend Versuchsfelder, die bislang keinen Erfolg gezeitigt haben. Ein weiterer ÖVP-Versuch, mit unausgegorenen Wahlkampfideen das Niveau unseres Schulsystems zu senken, ist daher verzichtbar, schloss Mühlwerth. (Schluss)a,

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