Strache: Pflege: Neue Ideen statt ÖVP/SPÖ-Wahlgeplänkel

Medizin-Studenten sollen ebenfalls Verantwortung im Pflegebereich übernehmen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache unterstützte heute die Forderung von Barbara Rosenkranz, Medizinstudenten für den Pflegedienst heranzuziehen. Der Umgang mit alten und kranken Menschen sei angehenden Ärzten sehr wohl zuzumuten, so Strache.

Gleichzeitig verlangte Strache auch eine Erhöhung des Pflegegelds. Der Wertverlust beim Pflegegeld seit dem Jahr 1996 betrage trotz Erhöhung im Jahr 2005 über 10 Prozent. Daher müsse es jetzt zu einer fairen Erhöhung in diesem Ausmaß kommen. Zudem sei auch eine jährliche automatisierte Indexanpassung sicherzustellen. Weiters verlangt die FPÖ, das Recht auf medizinisch notwendige Leistungen für alle Österreicher unabhängig von Alter, Geschlecht oder finanzieller Leistungsfähigkeit in der Verfassung festzuschreiben. Nur so könne eine optimale medizinische Versorgung im Alter auch garantiert werden.

Die Aussagen der SPÖ bezüglich Pflegenotstand bezeichnete Strache dagegen als unglaubwürdig. Schließlich habe der "Sozialpolitiker" Gusenbauer bereits 2002 die Sinnhaftigkeit des Pflegegeldgesetzes in Frage gestellt, so Strache. Aber auch Schüssel sei bei dem derzeitigen Pflegenotstand in die Pflicht zu nehmen. Schließlich habe es die schwarz-orange Regierung zu verantworten, daß derzeit vieles im Pflegebereich im Argen liege. Die FPÖ werde diesem Thema jedenfalls weiterhin die nötige Aufmerksamkeit widmen, schloß HC Strache.

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