Darabos: Westenthalers Vorschläge völlig unglaubwürdig

BZÖ voll verantwortlich für sechs Jahre Belastungspolitik

Wien (SK) - "Sechs Jahre war das BZÖ in der Regierung und hat mit 58 Belastungsmaßnahmen den kleinen und mittleren Familien das Geld aus der Tasche gezogen, wo es nur irgendwie ging", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zu den heutigen Vorschlägen des BZÖ-Spitzenkandidaten Peter Westenthaler. "Westenthaler leidet offenkundig unter Amnesie, wenn er, der drei Jahre persönlich mitverantwortlich für den Belastungskurs der Regierung war jetzt Entlastungen einfordert. Zufälligerweise fünf Wochen vor den Wahlen, nachdem sechs Jahre lang durch ihn und seine Partei Leistungen gekürzt und Abgaben erhöht oder überhaupt neu erfunden wurden." ****

Völlige Unglaubwürdigkeit habe Westenthaler in der Frage der Energie- und Heizkostenpolitik. "Jedes Jahr haben wir als Sozialdemokratie einen Entschließungsantrag für einen Heizkostenzuschuss eingebracht. Jedes Jahr aufs Neue hat das BZÖ dagegen gestimmt. Kurz vor den Wahlen plötzlich zu bemerken, dass man sechs Jahre unsoziale Politik zu verantworten hat, ist zu spät", kritisierte Darabos. Die von Westenthaler präsentierten Ideen seien absolut undurchdacht und nach dem Gießkannen-Prinzip verteilte Vorwahlgeschenke. "Westenthaler verspricht offenbar wirklich jedem alles, um nur irgendwie noch Hoffnung zu haben, die Vier-Prozent-Hürde zu schaffen. Wie Politik der Marke BZÖ aussieht, das haben die Menschen aber in den letzten sechs Jahren schmerzhaft im Geldbörsel zu spüren bekommen", so Darabos abschließend. (Schluss) js

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