FP-Schock fordert 140.000 Euro für die Rettung Grinzings

Begutachtung historisch wertvoller Gebäude notwendig

Wien, 28-08-2006 (fpd) - Grinzing ist wegen seiner Einzigartigkeit einer der international bekanntesten Stadtteile von Wien. Um diesen dauerhaft zu schützen, ist die Durchführung einer Studie zur alten Bausubstanz in Grinzing notwendig, um einen Kulturgüterkataster zu erstellen, macht FPÖ-Stadtrat DDr. Eduard Schock aufmerksam.

Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet des heutigen Grinzing schon in der Jungsteinzeit besiedelt war. Auch die Weinbautradition nahm hier schon lange vor den Römern ihren Anfang. Diese modernisierten den Weinbau lediglich und veredelten die Reben mit aus Italien mitgebrachten Sorten.

Von den heute noch bestehenden 141 Bauwerken, die vor dem Jahre 1850 entstanden sind, weisen laut Experten etwa 50 bis 70 römische Steinfundamente auf, so Schock Bei vielen Grinzinger Gebäuden kann man noch heute Kleinode aus verschiedenen Epochen wie z. B. Renaissance-Türschnallen entdecken. Die meisten alten Häuser in Grinzing befinden sich in der Cobenzlgasse (53) und in der Himmelstraße (36).

Laut Fachleuten kostet die genaue Begutachtung und Erfassung jedes einzelnen Objektes 2000 Euro. Da maximal 70 in Frage kommen, würde sich die Summe auf ca. 140.000 Euro belaufen. Diese Summe sollte der Wiener SPÖ wohl die Erhaltung der historischen Bausubstanz Grinzing wert sein. Stadtrat Schicker ist daher aufgefordert, die finanziellen Mittel dafür bereitzustellen, schloss Schock. (Schluss)am

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