"trend": Österreich ist Hochpreisland

Laut Kfz-Branchenvertreter Oberwallner orientiert die Automobilindustrie ihre Preise primär an der Kaufkraft

Wien (OTS) - Laut Branchenbeobachter Roadtodata (www.rtdeuroindex.com), ist Österreich eines der teuersten Autoländer der EU, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner Dienstag erscheinenden Ausgabe. Demzufolge liegen bei einem Indexwert von 100 für Österreich die durchschnittlichen Listenpreise der Schweiz um elf Prozentpunkte, jene Deutschlands um vier, die tschechischen um sieben und die ungarischen um neun Prozentpunkte unter den heimischen. Diese Preise sind zwar nicht steuerbereinigt, aber ein guter Indikator dafür, was die Automobilindustrie der jeweiligen Kundschaft zumutet. Kfz-Bundesgremialvorsteher Gustav Oberwallner zu den Usancen bei der jeweiligen nationalen Preisgestaltung: "Die Hersteller schätzen den Markt ein. Kaufkraft und Beschäftigung sind in Österreich derzeit eher günstig, und das versuchen die Hersteller jetzt abzuschöpfen." Prinzipiell würden die Händler laut Oberwallner sogar von hohen Preisen sogar profitieren: "Allerdings wird dieses Preisgefälle sofort von diversen Zwischenhändlern ausgenutzt. Aktuell gibt es sehr viele spanische Autos, die zu uns hereinkommen. Wir fordern deshalb immer wieder, dass die Hersteller ihre Preispolitik endlich binnenmarktkonform gestalten."

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