SPÖ-Wahlkampfauftakt - Burgstaller: Regierung Schüssel vernachlässigt das Land

Von Bildung bis zum ländlichen Raum: Wenn man die Gründe, die SPÖ zu wählen und die Regierung abzuwählen, zusammenrechnet, "dann geht sich das locker aus"

Wien (SK) - Beim Wahlkampfauftakt der SPÖ am Freitag in Wien
zeigte sich die Salzburger SPÖ-Vorsitzende, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller sehr optimistisch, dass die SPÖ die Wahl gewinnen kann. Denn wenn man alle Gründe, die Regierung Schüssel abzuwählen, und die Gründe, die SPÖ zu wählen zusammenrechne, "dann geht sich das locker aus". Neben den Problemen im Gesundheitswesen, in der Pflege und an den Schulen macht Burgstaller die Regierung vor allem für die Schließungswelle am Land verantwortlich. Hier würde die ÖVP "in Sonntagsreden die Heimat beschwören und von Montag bis Freitag das Land sträflich vernachlässigen". ****

Burgstaller richtete auch noch einmal das Wort an die Mutter von Alfred Gusenbauer, auch ihr zuliebe werde sie in den nächsten Wochen jede Sekunde für neue Fairness im Land kämpfen. "Liebe Frau Gusenbauer, sie sind eine tolle Mama", sagte Burgstaller. Und im Nachblick auf musikalische Darbietung von Rondo Vienna meinte Burgstaller: "Bei uns spielt Alfred Gusenbauer die erste Geige."

Die Salzburger Landeshauptfrau belegte in ihrer Rede anhand zahlreicher Beispiele, von der Jugendarbeitslosigkeit, über die Probleme im Gesundheitswesen und an den Schulen bis hin zum Pflegesektor, wie dringend Österreich die von der SPÖ versprochene neue Fairness braucht. Gerade für die jungen Menschen sei die kommende Wahl eine richtungsweisende Entscheidung: "Keine Partei hat so ein hervorragendes Bildungsprogramm wie die SPÖ", sagte Burgstaller.

Im Gesundheitswesen ortet Burgstaller, die auch Leiterin des Kompetenzteam Gesundheit ist, gravierende Probleme. "Lange geht es so nicht mehr weiter", sagte Burgstaller, viele Menschen könnten sich nach den Leistungskürzungen und den neuen Selbstbehalten Gesundheit nicht mehr leisten. Ihr Appell: "Wir brauchen Fairness in der Gesundheitspolitik."

In der Sozialpolitik brauche es "gelebte soziale Wärme", setzte Burgstaller fort. Der Regierung wirft sie vor, dass sie die Probleme abschiebe, wie zuletzt Kanzler Schüssel, der einen Pflegenotstand in Abrede gestellt hatte "und es sich selber aber anders richtete". Namens der SPÖ betonte Burgstaller: "Menschliche Lösungen sind gefragt, für die, die es sich nicht selber richten können."

Auch die Frauenpolitik liegt der Salzburger SPÖ-Vorsitzenden sehr am Herzen. Für die Frauen gebe es am 1. Oktober nur eine Wahl: Die SPÖ mit Alfred Gusenbauer.

SPÖ-Regierungen haben stets die Chancen für die Bürger vermehrt -im Gegensatz zur derzeitigen Regierung, die Chancen abbaue, so Burgstaller. Insbesondere merken das die Menschen in den ländlichen Regionen. Nach den Schließungsellen bei Post, Gendarmerie und öffentlichem Verkehr sei für viele das Leben am Land nicht mehr möglich. In dem Zusammenhang kritisierte sie die Sonntagsreden, in denen die Volkspartei die Heimat beschwöre, aber von Montag bis Freitag werde das Land sträflich vernachlässigt.

Wenn man all diese Gründe, die ÖVP abzuwählen und die SPÖ zu wählen, "zusammenrechnet, dann geht sich das locker aus", so Burgstaller zusammenfassend. Abschließend betonte sie: "Wenn wir alle zusammenstehen und für ein faires Land kämpfen, dann werden wir uns am 1. Oktober zusammen freuen können." (Schluss) wf

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