WKÖ: Berufsbildendes Schulsystem bringt qualifizierten Nachwuchs für Wirtschaft

Österreich bei Jugendlichen mit abgeschlossener Ausbildung der Sekundarstufe II über dem EU-Schnitt - Niedrige Jugendarbeitslosigkeit ist Ergebnis der guten Schulausbildung

Wien (PWK550) - Das österreichische Berufsbildungssystem funktioniert insgesamt hervorragend, reagiert Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der WKÖ, auf die aktuelle Kritik der AK an den Berufsbildenden Schulen. Sehr bewährte Schularten wie etwa Handelsakademien, Tourismusschulen sowie HTLs seien aus Österreichs Schullandschaft nicht wegzudenken, weil sie den benötigten hoch qualifizierten Nachwuchs für Österreichs Wirtschaft bringen. Schließlich reüssieren zahlreiche Absolventen dieser Schulen auch im Ausland erfolgreich. Auch die vergleichsweise hervorragend niedrige Jugendarbeitslosiqkeitsquote in Österreich spricht für das österreichische Berufsbildungssystem.

Die Drop-Out-Rate ist natürlich ein Thema, aber auch hier müssen die Relationen richtig gesehen werden. Österreich hat mit einer Quote von 83,6% der 22-Jährigen, die über eine abgeschlossene Ausbildung der Sekundarstufe II verfügen, die Benchmark der EU für 2010 bereits im Jahr 2004 überschritten und der Trend ist weiter positiv. Der EU-Durchschnitt liegt bei 76,7%. Leider werden aus falsch verstandenem Ehrgeiz zahlreiche Jugendliche in anspruchsvolle höhere schulische Ausbildungen gedrängt, die sie dann nicht bewältigen. Auf der anderen Seite fehlen den Unternehmen hoch begabte Bewerber für ihre Lehrstellen. (BS)

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