Öllinger: Gebietskrankenkassen schlittern tief in die Krise

Zweiklassenpolitik der Gesundheitsministerin

Wien (OTS) - Unabhängig davon, ob das Defizit der Krankenversicherungen tatsächlich das von WGKK-Obmann Franz Bittner prognostizierte Ausmaß erreichen oder niedriger ausfallen wird, eines ist schon seit den Jubelmeldungen von Rauch-Kallat über die Sanierungserfolge klar: Die Gebietskrankenkassen schlittern immer tiefer in die Krise, während Sonderkrankenversicherungen noch Gewinne ausweisen, die sie allerdings hauptsächlich der merkwürdigen Sanierungspolitik der Bundesministerin zu verdanken haben, die z.B. die Bauernkrankenkasse besonders subventioniert hat", kritisiert Karl Öllinger, stv. Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen.

Schuld ist auch die Versichertenpolitik von Schwarzblauorange, die die guten Risken den Sonderanstalten zugewiesen hat, während die Alten, Kranken und Armen auf die immer schlechter werdenden Leistungen der Gebietskrankenkassen angewiesen bleiben.

2006 müssen nach den Informationen Öllingers alle Gebietskrankenkassen mit defiziten bzw. roten Zahlen rechnen. "Allerdings werden wir das erst nach den Wahlen erfahren - und das ist auch der Zweck der Zahlenspielereien von BM Rauch-Kallat. Die Gesundheitsministerin hungert die Gebietskrankenkassen aus, und damit gibt es im Bereich der Krankenversicherungen bereits die Zweiklassenpolitik", so Öllinger.

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