VP-WALTER: AUCH WGKK LEIDET UNTER WIENER ARBEITSLOSENQUOTE

Zusammenhang zwischen Beschäftigungsniveau und Finanzlage der Krankenkasse wird deutlich

Wien (OTS) - Wenn die Wiener Gebietskrankenkasse glaubt wenige Wochen vor den Nationalratswahlen "Defizit-Alarm" geben zu müssen, dann sollte sie diesen dort deponieren, wo er hingehört: An die Adresse der Wiener Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik. Es sei eine plumpe, parteitaktisch motivierte "Vernaderungsstrategie" just jetzt die Gesundheitsministerin zur Schuldigen stempeln zu wollen, betont ÖVP Wien Landesgeschäftsfürher Gemeinderat Norbert Walter in einer ersten Stellungnahme.

Tatsache sei, dass in Wien seit vielen Jahren sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren gehen, während sich das Beschäftigungsniveau bundesweit kontinuierlich erhöht. Allein in den Jahren 1995 bis 2005 verzeichnete Wien ein Minus von 35.000 unselbständig Erwerbstätigen, während im gleichen Zeitraum deren Zahl in ganz Österreich um 130.000 anstiegen sei, so Walter. Die Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2006 zeigen, dass der bescheidene Zuwachs der Erwerbstätigen in Wien mit der gesamtösterreichischen Entwicklung nicht mithalten könne.

"Natürlich ist auch die Wiener Gebietskrankenkasse Opfer dieser strukturellen Entwicklung: Abwanderung von Betrieben aus Wien, zu wenig Zuzug neuer Unternehmen als Folge der kommunalen Gebühren- und Abgabenpolitik und eine Bürokratie, an der Entbürokratisierung und Verwaltungsvereinfachung weitgehend spurlos vorbei gegangen sind", rückt Walter die Zusammenhänge ins richtige Lot.
Die Wiener Gebietskrankenkasse habe übrigens selbst schon auf den unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Arbeitsmarktsituation und der eigenen Gebarung hingewiesen.

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