Rasinger: Bittner und Gusenbauer widersprechen sich völlig

Für die Patienten besteht kein Grund zur Sorge

Wien, 25. August 2006 (ÖVP-PK) "WGKK-Obmann Bittner soll aufhören, die Menschen mit wahltaktischen Zahlenspielereien zu verwirren und auf Kosten der Patienten Verunsicherungspolitik zu betreiben", sagte ÖVP-Gesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger. Tatsächlich sei die Budgetprognose des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger (HVB) für 2006 weit pessimistischer "als die Realität aussieht". Denn schon in den vergangenen Jahren hätten die Prognosen des Hauptverbandes bisher nie mit dem tatsächlichen Endergebnis zusammengestimmt. "Für die Patienten besteht daher kein Grund zur Sorge. Wenn die Abweichungen der Prognose wieder so groß sind wie in den letzten Jahren, würde sich sogar noch ein ausgeglichenes Ergebnis ausgehen", betonte der ÖVP-Gesundheitssprecher. ****

Zu den Prognosen und Endergebnissen des Hauptverbandes in den vergangenen Jahren stellte Rasinger fest: "Im Jahr 2001 wurde beispielsweise ein Saldo von 419 Millionen Euro prognostiziert; das tatsächliche Endergebnis brachte aber einen Saldo von 148 Millionen Euro. Das ist eine Abweichung von 270 Millionen Euro oder 65 Prozent", so Rasinger weiter. Ähnlich verhielt es sich im Jahr 2005: prognostizierter Saldo: 278 Millionen Euro; tatsächliches Endergebnis: -31,7 Millionen Euro; Abweichung: 248 Millionen Euro oder 89 Prozent. "Bittners Kassandrarufe sind außerdem nicht in Einklang zu bringen mit den heutigen Aussagen von SPÖ-Chef Gusenbauer, der im österreichischen Gesundheitssystem 800 bis 900 Millionen Euro einsparen will. Mit seinen polemischen Wortmeldungen beweist Bittner, dass die SPÖ auch im Gesundheitsbereich einen `Zick-Zack-Kurs` fährt", schloss Rasinger.

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