FP-Mahdalik: Ausbaupläne des Flughafens größenwahnsinnig

Noch mehr Fluglärm als Trotzreaktion auf Pressburg-Fiasko?

Wien, 25-08-2006 (fpd) - Heftige Kritik an den Ausbauplänen des Flughafen-Schwechat übte der Wiener FPÖ-Flugverkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Flughafen-Chef und Ex-SPÖ-Nationalratsabgeordneter Kaufmann scheint nach dem Pressburg-Debakel jegliches Maß zu verlieren und droht den 300.000 fluglärmgeschädigten Menschen in Wien mit massiven Zuwächsen bei den Flugbewegungen in den nächsten Jahren.

Konkret will Kaufmann die Passagierzahl von derzeit 17 Mio. jährlich auf 22 Mio. im Jahr 2010 steigern, wobei das Ende der Fahnenstange damit noch nicht erreicht sein soll. Die FPÖ spricht sich hingegen massiv gegen den ungehemmten Ausbau des Flughafens und damit die ungebremste Zunahme des Fluglärm in Wien aus.

Was kann die Bevölkerung dafür, dass die Manager die Übernahme vergeigt haben? Was können die Menschen dafür, dass die Wiener SPÖ finanzielle Interessen über jene der Bürger stellt?

Sündteure Tagungen sind zum Krenreiben

Die Einnahmen durch steigende Flugbewegungen sind der Stadt Wien als 20 Prozent-Eigentümer wichtiger als die Gesundheit der 300.000 Fluglärmgeschädigten in Wien. Deshalb werden die Bürger von der SPÖ nach dem wert- und ergebnislosen Mediationsverfahren mit sinnlosen Redewettbewerben wie der zweitägigen "Airport Mediation Conference" weiter gehäkerlt, kritisiert Mahdalik.

Ein Ergebnis dieser Jubelveranstaltung steht neben der Tatsache, dass die aus aller Herren Länder eingeflogenen "Experten" die Wiener Finanzen belasten, schon fest: "Mediation ist super, Fluglärm nicht so arg, man muss das nur besser kommunizieren". Die FPÖ lehnt derartige Augenauswischereien ab und fordert erneut die Diskussion über einen zusätzlichen Flughafen östlich von Schwechat, betont Mahdalik. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001