Sburny: Forschungspolitik der Regierung auf Sand gebaut

Versäumnisse der letzten Jahre treten immer deutlicher zutage

Wien (OTS) - Kritisch beurteilt Michaela Sburny, Wirtschaftssprecherin der Grünen, die Präsentation der Regierung bei den Technologiegesprächen in Alpbach: "Wie sehr die schwarz-blau-orange Forschungspolitik zur Belastung für die österreichischen Forschungsinstitutionen wurde, zeigen die aktuellen Technologiegespräche in Alpbach: Anstatt transparenter Finanzierung über die Regelbudgets wurden Gelder nach Kriterien politischer Willfährigkeit verteilt, die Universitäten finanziell ausgetrocknet. Der resultierende Wildwuchs an Förderprogrammen muss nun auf Ebene der Ministerien eingefangen werden, für eine kohärente Forschungsstrategie des Bundes fehlt der politische Wille. Und: die Situation der Forscherinnen bleibt untragbar, ja beinahe skandalös."

Der Regierung sind offensichtlich die Ideen ausgegangen, denn allein durch kurzfristig angekündigte Versprechungen und neue Budgettricks könne man diese Probleme nicht lösen. Eine zentrale Aufgabe jeder neuen Regierung müsse daher sein, die Forschungspolitik auf tragfähigere Beine zu stellen, so Sburny. "Nachhaltige Finanzierung der Universitäten; Ende der Klientelpolitik und Beenden des Kompetenz-Wirrwarrs zwischen Bund und Ländern; Schaffen attraktiver Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere von Frauen; Unterstützung eigenständiger Forschungsinitiativen sowie von Forschung jenseits wissenschaftlicher Interessen. Das alles muss passieren, denn hier liegt einiges im Argen."

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