Erfolgreiche Kandidatenpräsentation der Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ

Nationalratswahl entscheidende Bedeutung für Kärnten - Scharfe Kritik an SPÖ und Strache - BZÖ hat Lösungen für die Zukunft - Ein bis zwei Grundmandate in Kärnten

Klagenfurt (OTS) - Äußerst erfolgreich verlief die gestrige BZÖ-Kandidatenpräsentation vor 350 Besuchern im Rathaushof in St. Veit an der Glan. Spitzenkandidat Landestourismusdirektor Seppi Bucher dankte für die tolle Aufnahme in die freiheitliche Familie und die Unterstützung der letzten Wochen. Bucher betonte die Wichtigkeit einer starken Vertretung Kärntens in Wien. Im Gegensatz zum Stillstand der rot-schwarzen Koalition habe das BZÖ das Land gestaltet und nicht verwaltet. Als Beispiele nannte er die Rekordinvestitionen in die Infrastruktur und die große Steuerreform, die nur der Hartnäckigkeit Jörg Haiders zu verdanken sei. Der Listenzweite, Bündnissprecher Uwe Scheuch, verwies auf die begeisterte Stimmung, die in der freiheitlichen Wahlbewegung herrsche. Man werde mit einem Parallelwahlkampf auf Bundes- und Landesebene einen tollen Wahlerfolg einfahren.

Der Kärntner BZÖ-Chef Landeshauptmann Jörg Haider betonte in seiner über einstündigen Grundsatzrede die enorme Bedeutung der Nationalratswahl für Kärnten. "Wir müssen den Kärntnerinnen und Kärntner klarmachen, worum es am 1. Oktober geht. In keiner Zeit in der Geschichte war es möglich, soviel Geld von Wien nach Kärnten zu holen, als in der Zeit unserer Regierungsbeteiligung." Es sei nicht selbstverständlich, dass nach 40 Jahren leerer roter Versprechen die Lippitzbachbrücke gebaut wurde. Es sei nicht selbstverständlich, dass der Koralmtunnel gebaut werde und damit bis 2015 insgesamt 4 Milliarden Euro in Kärnten investiert werden. Und es sei nicht selbstverständlich, dass mit dem Bund ein 160 Millionen Euro -Konjunkturpaket ausgehandelt wurde, durch das allein in den nächsten Monaten 600 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Die Menschen müssen wissen, dass es sich um eine entscheidende Wahl handelt, damit Kärnten nie mehr Stiefkind der österreichischen Innenpolitik wird. Nur mit einem starken BZÖ in Wien wird es die Chance geben, weiter so viel für Kärnten herauszuholen und so diesen beispielslosen Aufholprozess fortzusetzen", so der Landeshauptmann. Das gelte auch in der Ortstafelfrage, wo ein rot-scharzes Diktat aus Wien mit hunderten neuen Tafeln nur durch eine starke BZÖ-Vertretung verhindert werden könne.

Scharfe ins Gericht ging Haider mit der Kärntner SPÖ unter Schaunig. "Die SPÖ hat das Ja aus ihrem Wortschatz gestrichen. Sie ist gegen das EM-Stadium, gegen die Seebühne, gegen den Koralmtunnel, gegen das Babygeld, gegen das Schulstartgeld, gegen das Müttergeld, gegen die Kärntner Landesbank, einfach gegen alles. Diese Partei hat ihre Verantwortung für das Land, für die Familien, für die Kinder schon längst über Bord geworfen."

Der Landeshauptmann verwies auch auf das Debakel bei ÖGB und BAWAG. "Die Roten beklagen die angebliche soziale Kälte der Bundesregierung und haben den ÖBG und die BAWAG heruntergewirtschaftet, als sei das das natürlichste auf der Welt. Da wurden 4 Milliarden Euro versenkt, das Geld der kleinern Sparer und ÖGB-Mitglieder. Und diese Figuren rennen immer noch frei herum. Wer soll dieser SPÖ je wieder vertrauen?", fragt Haider und übt zugleich heftige Kritik an FPÖ-Obmann Strache, der sich ja für die Zeit nach der Wahl eine große Koalition unter SPÖ-Führung wünscht und eine Bundeskanzlerin Burgstaller unterstützen möchte. Und das nachdem er, Haider, und die Freiheitlichen Jahrzehnte gegen die rot-schwarze Stillstands- und Proporzpolitik gekämpft hätten. "Ich hab gedacht, ich hör nicht recht. Dieser intellektuelle Leichtmatrose gehört am 1. Oktober endlich abgewählt."

"Wer wenn nicht wir, soll Lösungen für dieses Land erarbeiten und umsetzen", verwies Haider auf die umfassenden Erfolge der freiheitlichen BZÖ-Minister in Wien. "Wir haben Österreich saniert und modernisiert. Wir haben das Kindergeld österreichweit eingeführt, für die Gleichstellung der Arbeiter und Angestellten gesorgt, die Abfertigung Neu geschaffen, die Schwerarbeiterregelung umgesetzt und auch bei der Pensionsreform immer auf den kleinen Mann geschaut, während in Deutschland das Pensionsalter immer weiter angehoben wird. Und mit dem neuen Asylgesetz und dem neuen Staatsbürgerschaftsgesetz, dem strengsten in Europa, haben wir auch in der Ausländerpolitik unsere Versprechen erfüllt."

Jetzt gelte es, diese Erfolge fortzusetzen. "Die orange Lokomotive steht unter Volldampf. Das wird ein schmutziger Wahlkampf, die rot-schwarz-grün-blaue Jagdgesellschaft hat sich schon versammelt und gegen uns verbündet. Aber wir werden einen positiven Wahlkampf führen und die Lösungen für die Zukunft des Landes präsentieren, von einer neuen Steuerreform mit weiteren Entlastungen bis zu Verschärfungen in der Ausländerpolitik. Dann wird sich zeigen, dass die Arbeit und das Umsetzen zum Wohle Kärntens und Österreichs mehr zählen, als das Jammern und Schlechtmachen unserer politischen Mitbewerber. Ich bin zuversichtlich, dass wir so ein bis zwei Grundmandate in Kärnten schaffen", so Haider am Schluss seiner Rede.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden alle Kärntner Wahlkreiskandidaten, sowie alle Kandidaten auf der Landesliste und die Kärntner Kandidaten auf der Bundesliste präsentiert und vom Landeshauptmann mit ihrem ersten Wahlkampfpaket ausgestattet.

Fotohinweis: Eggenberger

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK0004