Amon in Wahlkampfzeiten nicht zu sachlicher Diskussion fähig

Nur der ÖGB ist für die ArbeitnehmerInnen da

Wien (GBH/ÖGB) - "Nicht nur die sozialdemokratischen GewerkschafterInnen beschäftigen sich sachlich mit allen Vorschlägen zu Arbeitszeitmodellen, so auch mit denen des ÖAAB, Herr NAbg. Amon, auch die KollegInnen aus der Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen tun das. Abgelehnt werden diese Vorschläge vom ÖGB und den Gewerkschaften in ihrer Gesamtheit nur dann, wenn sie nicht ausreichend durchdacht sind und/oder Nachteile für die ArbeitnehmerInnen in sich bergen", so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB-Vizepräsident Johann Driemer auf die heutigen Aussagen des ÖAAB-Generalsekretärs. ++++

Driemer weiter: "Gerade diese sachliche Auseinandersetzung mit für die ArbeitnehmerInnen wichtigen Themen unterscheidet den ÖGB und die Gewerkschaften von Partei-Vorfeldorganisationen der ÖVP wie den ÖAAB. Amon hat offenbar weder die Aussendung der Gewerkschaft Bau-Holz fertig gelesen noch die Aussagen von ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer verstanden, wenn er lamentiert, Arbeitszeitmodelle müssten ArbeitnehmerInnen wie ArbeitgeberInnen gerecht werden. Genau das haben wir nicht nur in unserer Presseaussendung betont und sogar mit ganz konkreten Vorschlägen für ein Jahres- und Lebensarbeitszeitmodell mit Jahres- und Lebenseinkommen im Baubereich untermauert, sondern wir setzen es seit vielen Jahren in der Praxis um und bekämpfen Tendenzen in Richtung Arbeitszeitverlängerung mit Lohnkürzungen vehement, während Amon nur polemisiert. So lange ÖAAB-Generalsekretär Amon mit niederer Wahlkampfpolemik versucht, der ÖVP zuzuarbeiten, ist es zwecklos, mit ihm über ein für die ArbeitnehmerInnen so wichtiges Thema wie die Arbeitszeitmodelle zu diskutieren."

ÖGB, 25. August 2006 Nr. 554

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