BZÖ-Grosz: SP-Ausverkauf der steirischen Energie kommt nicht in Frage

Land selbst soll französische Anteile wieder für ESTAG zurückkaufen

Graz (OTS) - "Wir werden es nicht zulassen, dass die Wiener plötzlich die Hand auf unserer steirischen Energie haben. Die derzeitigen Pläne und die vollkommen verantwortungslose Verhandlungsweise von Landeshauptmann Voves und seinem SP-Aufsichtsratschef Schachner-Blazizek führen ausschließlich dazu, dass es auch in Zukunft zu keiner sozialen Energiepreisgestaltung in der Steiermark kommen wird. Es darf zu keinem Ausverkauf der steirischen Energie kommen, da gerade dieser Sektor in Zukunft wahrscheinlich das wichtigste Steuerungsinstrument für unsere Konsumenten und die Wirtschaft sein wird. Der derzeitige SP-Kurs ist angesichts der Bedeutung einer sozialeren Energiepolitik für unsere steirischen Konsumenten fahrlässig. Der Kauf der französischen ESTAG-Anteile durch das Land wäre daher der richtige und einzige Weg, dass wir Steirer wieder Herr im eigenen Haus werden", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz zur derzeitigen Diskussion um einen Ausverkauf der steirischen Energie.

"Die Abgabe der Anteile und ein möglicher Verkauf weiterer Anteile an den Verbund, wie es das kongeniale Duo Voves und Schachner vorschlägt, wäre der falsche Weg. Die Entwicklung bei der OMV, die seit Jahren unsoziale Wegelagerei auf dem Rücken der Autofahrer betreibt, sollte uns allen eine Warnung sein. Auch in diesem Fall hat die Politik jegliches Mitspracherecht verloren. Es ist ja bereits jetzt schon so, dass die verantwortliche steirische Landesregierung sich im Falle der Strompreisgestaltung der ESTAG jeglicher Verantwortung ständig entzieht. Viel wichtiger wäre es daher, dass die Landesanteile künftig wieder im Interesse der Steirerinnen und Steirer ausgeübt werden", so Grosz abschließend.

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