Niederwieser: Gehrer steht auch bei berufsbildenden Schulen auf der Bremse

Kapazitäten ausbauen und dynamisch anpassen

Wien (sk) - Auch im berufsbildenden Schulwesen zeige sich das Versagen der Gehrerschen Bildungspolitik, verweist SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser auf eine aktuelle IHS-Studie, wonach die "Drop out"-Raten in den berufsbildenden mittleren oder höheren Schulen (BMS bzw. BHS) bei bis zu 40 Prozent liegen. Vor allem die vielen großen Klassen, mit 36 und mehr Schülern, seien das Problem. "Gehrer, Schüssel und Grasser stehen auch in diesem Bereich voll auf der Bremse. Unter SPÖ-Regierung wurde das Berufsbildende Schulwesen noch ausgebaut. Unter Gehrer stagniert alles." ****

Niederwieser fordert eine bedarfsgerechte, dynamische Anpassung der Kapazitäten: Dort, wo der Bedarf steigt, müssen die Schulplätze ausgebaut werden; in anderen Bereichen, wo die Nachfrage sinkt, sollten Kapazitäten auch zurückgefahren werden können. Mehr Flexibilität braucht es auch in der Lehrerausbildung, so der SPÖ-Bildungssprecher. Das Dienstrecht muss es leichter möglich machen, dass externe Experten an den berufsbildenden Schulen unterrichten. Und Niederwieser fordert eine "dramatische Verbesserung der Schulqualität" im mathematisch-naturwissenschaftlichen-technischen Bereich. "Die oft geringe Attraktivität des mathematisch-naturwissenschaftlichen-technischen Unterrichts führt dazu, dass es zu wenige Lehramtsstudierende in diesen Fächern gibt; und so fehlt es wieder an qualifizierten LehrerInnen in diesem Bereich", so Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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