Brinek: Nichts Neues aus der SPÖ

ÖVP steht für ein differenziertes Schulsystem und bedarfsgerechte Ganztagesbetreuung

Wien, 25. August 2006 (ÖVP-PK) "Die ÖVP ist für ein differenziertes Schulsystem und gegen die Gesamtschule", betonte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek heute, Freitag. Sie verwies darauf, dass sich die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher ebenfalls gegen die Gesamtschule und für die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems ausspreche. Die SPÖ mit ihrem Konzept der Gesamtschule, bzw. seit neuestem "Gemeinschaftsschule" - wie heute im Interview von SPÖ-Chef Gusenbauer in den "Salzburger Nachrichten" zu lesen ist - habe noch immer nicht verstanden, dass die Individualisierung mit einem differenzierten System beginne. Das finnische Schulsystem sei ein sehr differenziertes, das Schule im klassischen Sinn nur am Vormittag kennt. Am Nachmittag biete es individuelle Fördermaßnahmen und sozialpädagogische Angebote an. ****

Bei der Ganztagesbetreuung zeige sich der zentralistische
Ansatz der SPÖ deutlich: "Die SPÖ fordert 100.000 Ganztagesbetreuungsplätze und meint damit jene in Ganztagesschulen - die ÖVP geht hier bedarfsgerecht vor: Es soll so viele Plätze geben, wie benötigt und auf jene Weise, wie sie Eltern, Schüler und Lehrer für angemessen finden", so Brinek, die darauf hinwies, dass für den Herbst rund 80.000 Plätze angemeldet sind. Im Übrigen betonte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin, dass die ÖVP - im Gegensatz zur SPÖ - weder die Noten noch die Klassenwiederholung abschaffen wolle. "Leistung muss einen Wert haben", so Brinek abschließend.

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